Der verratene Himmel-Rückkehr nach Eden

Dieter Broers erklärt im Buch wie es gelungen ist, die Menschheit in ein System zu zwängen, das wir für die einzige Realität halten. Er leuchtet die Hintergründe der Hintergründe aus, und geht dabei auch dem nach, was erst vor wenigen Jahren durch die vollständige Übersetzung lange verschollener Schriften entschlüsselt werden konnte. Das alles beschreibt auf höchst wissenschaftlichen Standard, belegt und untermauert. Auch wenn sie bereits mehr wissen als die meisten Menschen, werden dir verschiedene „Lichter“ aufgehen, um zu verstehen, was wirklich auf diesem Planeten gespielt wird.

Broers zeigt auf, welche Kräfte dafür verantwortlich sind und wie wir mit diesen Kräften umgehen können, um uns ihrer Macht zu entziehen und endlich zu den freien Menschen werden, die wir sein können, wenn wir unser Denken an der Intelligenz unserer Herzen ausrichten.

 

Ein kurzer Einblick in das Buch

Unser eigentliches Potenzial

Inwiefern die personengebundenen Daten eines Menschen nach seinem Ableben in ›persönlicher Erinnerung‹ erhalten bleiben, bestimmt sein zu Lebzeiten erworbenes soziales Verhaltensmuster. Die Sinnhaftigkeit des Seins ist auf eine verborgene Höherentwicklung der geistigen und sozialen Kräfte angelegt. Das ›Spiel dieser Welt‹ ist auf Gewinnern und Verlierern aufgebaut. Die Freude des Gewinners basiert auf dem Leid des Verlierers. Doch auch die Gewinner können ihre Freude nur wenige Augenblicke genießen. Das Spiel verlangt nach ständigen Fortsetzungen, in denen auch die Gewinner die Erfahrung des Verlierens machen. Ewige Gewinner sind in diesem gnadenlosen Spiel nicht vorgesehen; es kennt kein Erbarmen. Verlierer wie Gewinner suchen ihr Glück fernab von ihrer Mitte, das Spiel liefert eine relative, auf das Leid der Verlierer bezogene (Schaden-)Freude und ein relatives, aus dem Neid geborenes Leid. Daher ist diese Pseudofreude auch nicht von Dauer, sondern nur eine leere Packung mit der Aufschrift ›Freude‹. Das ganze Spiel funktioniert jedoch nur, weil es etwas gibt, das uns immer weiter spielen lässt: die Ursehnsucht unserer Seele nach dem eigentlich für diese Erde vorgesehenen Spiel. Wir ›Spieler‹ tragen diesen Gottesfunken in uns, doch die Stimme unserer Seele findet auf dem Spielfeld kein Gehör, das Spielprogramm hat zur Unterdrückung Zugriffssperren vorgesehen und eigens hierfür sogar ein passendes Betriebssystem installiert. Doch das ganz einzigartige Gefühl der Sehnsucht, den Ruf der Seelen, vermag auch dieses Programm nicht zu unterbinden. So wird das Spiel von ›Gewinn‹ und ›Verlust‹ immer weiter fortgesetzt. Wir haben diese Spielregeln angenommen, weil uns die Alternativen vorenthalten wurden. Innerhalb dieses Spieles als Erdenmensch besteht derzeit für die meisten bestenfalls die ›freie‹ Wahl zwischen widernatürlichen und anderen widernatürlichen Dingen. Den Spielern wird mit aller Programm-Macht vorenthalten, dass in Wahrheit noch ein anderes ›Spiel‹ existiert, indem es nur Gewinner gibt. In diesem Spiel steht jeder Spieler nur mit sich selbst im Wettstreit und strebt danach, das eigene Wesen heute vollkommener auszudrücken als gestern. Dieses Spiel findet auf der unendlich großen Bühne der geistigen Welt statt, in unserer Heimat, unserem Garten Eden – im Paradies.

Geist als Urzustand des Seiens

Ideen sind rein geistiger Natur. Um eine Idee zu erhalten, sind Informationen erforderlich – aus denen eine Idee konstruiert werden kann. Wiederum muss es eine wahrnehmende Instanz geben, die imstande ist, Ideen zu erfassen. Diese Instanz hat unser Universum aus einer Grund-Idee erschaffen. Diese Instanz wird von uns Gott genannt. Einer indischen Überlieferung nach sah die Grund-Idee des Allschöpfers vor, sich selbst in allen Aspekten des Seins zu erfahren. Diese Erfahrungen werden aus gesammelten Informationen in Bedeutungen gehoben. Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Zeit und der Materie. Entsprechend dieses Ideenauftrages ist es vorgesehen, dass der Allschöpfer einen Teil von sich in der Materie manifestiert. Dieses Ideenbild leitete den kosmischen Entwicklungsprozess ein. So muss es bereits vor der Erschaffung unseres Universums einen Ideenkomplex gegeben haben. Dieser Ideenkomplex ist der Schöpfer des Seins. Als Menschen entsprechen wir der Grund-Idee vom Schöpfer des Seins und sind in ihm geistig verankert. Damit der freie Geist sich in einen materiellen Körper einkoppeln kann, ist eine konkrete Anzahl
und Anordnung organsisierter Materie erforderlich.

Vom Autopilot-Programm zum Selberfliegen

Burkhard Heim

»Lebewesen mit 16 Steuerkanälen bilden eine autonome, eigenständige x6-Entität aus, die einen zusätzlichen Holismus entwickelt, der nicht nur die biologische, sondern jetzt auch die psychische Struktur holistisch zusammenhält. Diese Lebewesen besitzen mit diesem Holismus eine autonome Persona – was dem Begriff ›Seele‹ entsprechen würde.«

Der gegenwärtige Mensch befindet sich noch auf dem Niveau des Übergangswesens (λ3-Typen = 23). Sein jetziger Körper ist nun erstmals bereit dafür, den Geist Gottes zur Entfaltung zu bringen. Der gesamte bisherige evolutionäre Verlauf war dafür vorgesehen, dem göttlichen Geist eine materielle Basis zu geben. Die passende Trägersubstanz für den göttlichen Geist ist eine entsprechend organisierte Materie. Erst die sich allmählich entwickelnde Komplexität und Passgenauigkeit eines materiellen Körpers bietet dem göttlichen Geist die Möglichkeit zu seiner Entfaltung auch im Physischen. Vergleichbar ist der Vorgang mit der Idee für den Bau eines Flugzeuges. Der Auftraggeber, der dieses Fluggefährt später selber fliegen möchte, verfolgt die Produktion seines Flugzeuges ganz genau bis zu seiner Fertigstellung. Nachdem der Auftraggeber das nach seinen Plänen fertig erstellte Fluggefährt bestiegen hat, muss er zur Eingewöhnung erst einige Test-Flugstunden mit Hilfe eines eigens hierfür in das Gefährt eingebauten Autopilot-Programmes über sich ergehen lassen. Erst langsam wird der Pilot und Eigentümer mit den Möglichkeiten seines neuen Fluggefährtes vertraut. Erst nach dieser Testphase schaltet er den Autopiloten dauerhaft aus und übernimmt ab jetzt die Regie über sein neues Gefährt. Dieses Erfahrungsinstrument ermöglicht es ihm, seine Flugroute selber zu bestimmen. In einem späteren Kapitel werde ich darüber berichten, dass eine Macht existiert, die uns daran hindert, diesen Evolutionsschritt zu vollziehen.

Nach Burkhard Heim lassen sich Bewusstseinsvorgänge als fallende und aufsteigende Aktivitäten in mindestens 8 Steuerkanälen definieren, wobei die Aktivitätenströme mehr oder weniger eng an die körperliche Struktur angekoppelt sein können. In unserem Schlaf, während einer Ohnmacht oder im Koma ziehen sich beispielsweise die Aktivitätenströme in Bereiche jenseits von T(24) zurück. Diese Ilkor-Kanäle reichen bis in die T(7)-Metroplexe von Teilen des Zwischenhirns und des Hirnstamms, sowie dem oberen Teil der Formatio reticularis und des Brückenbereichs. Werden diese Teile zerstört, dann können die Aktivitätenströme nicht mehr einwirken. Diese von Burkhard Heim bewiesenen Zusammenhänge erklären erstmalig auch die teilweise beobachteten Wesensveränderungen und die Erinnerungsausfälle im Gedächtnisspeicher bei dementen Patienten. Das Bewusstsein dieser Menschen wird verändert.

Klinische Forschungen konnten zeigen, dass bei Patienten12, denen der Verbindungskanal zwischen ihren beiden Hirnhälften durchtrennt wurde, zwei unabhängige Bewusstseinssphären entstehen. In diesen Fällen greifen die Aktivitätenströme nun über voneinander getrennte Kanäle am Körper an und vermitteln getrennte Erlebnisqualitäten in höhere Metroplextotalitäten.

Diese Erkenntnisse zeigen: Das Gehirn bringt weder das Bewusstsein hervor, noch setzt sich das Bewusstsein irgendwie auf die körperliche Struktur unseres Gehirns. Sondern beide, Gehirn und Bewusstsein, sind Teilstrukturen eines sechsdimensionalen Gefüges in unterschiedlichen Weltdimensionen, die sich im Sinne eines Monismus gegenseitig bedingen. Der Gedächtnisvorgang wird als eine zeitlich festgeschriebene Struktur in den Metropol-Totalitäten gedeutet. In zeitlich veränderliche Teilbereiche der gefügten T(n) werden chiffrierte Codes entsprechend der erlebten Wirklichkeit verschlüsselt eingeschrieben. Diese Chiffre-Einheiten nennt Burkhard Heim Engramme. Nach den Studien von Burkhard Heim müsste es ›ein absolutes Gedächtnis‹ geben, dessen gesamte Engramme (also sämtliche Erfahrungen und sogar unverarbeitete Informationen) im voll bewussten Zustand wahrnehmbar werden. Der Zugriff auf diese vollständigen Archive ist uns gegenwärtig durch Zugriffssperren verwehrt. Denn infolge der ständige Aktualisierungen von Erlebnisinhalten und der dadurch bedingten zeitlich veränderlichen Umstrukturierungen des Engrammmusters muss der zulässige Aktivitätenstrom begrenzt werden. Erst aus der Wahrnehmungsebene des Persönlichkeitskerns heraus – unseres Selbstes – wird uns diese Option freigeschaltet. Die Struktur unseres von Burkhard Heim als Persona bezeichneten Selbst kann sogar autonom, unabhängig von den physischen Strukturen der Evolution T(1) bis T(6) existieren. Das bedeutet, dass unser Selbst, ›unsere Persona‹, ohne Kontakt zu unserem menschlichen Körper bewusst in dieser Welt existieren kann. Und noch mehr: Wir können vollkommen Ich-bewusst und mit Gedächtnisinhalten gleichzeitig in mehreren (in der Dimensionsebene x5 wurzelnden) Parallelwelten13 existieren!

Bitte lesen Sie diesen Satz mindestens dreimal und achten Sie auf Ihre körperlichen, emotionalen, mentalen und (Herz-)intuitiven Reaktionen.

Demzufolge sind Out-of-Body-Erfahrungen ebenso verständlich wie die vorübergehende oder dauernde Abwesenheit der ›Persona‹ bei tiefem Koma. Auf die Frage, ob eine Persona auch nach dem Zerfall des menschlichen Körpers weiter existieren könne, antwortet Burkhard Heim:

»Im Grunde genommen ist die Frage doch nur die, ob es ein zeitliches Schicksal des Ich-Bewusstseins nach dem Tode gibt oder nicht. Die positive Beantwortung dieser Frage steht und fällt damit: Ist das Ich-Bewusstsein primär ein Nebenprodukt des Stoffwechsels, oder stellt es eine eigenständige Ganzheit dar, die vom Stoffwechsel nicht abhängt? Denn die Entscheidung dieser Frage entscheidet darüber, ob es postmortale Zustände geben kann oder nicht. Sie kann überhaupt nur diskutiert werden, wenn sich herausstellt, dass dieses Ich-Bewusstsein keineswegs ein Nebenprodukt eines hinreichend komplexen Stoffwechselproduktes ist. Es gibt Hinweise, wo ich aus der Erfahrung heraus meine, dass diese Frage nach der Unabhängigkeit des Ich-Bewusstseins vom Stoffwechselprozess durchaus positiv beantwortet werden kann.«

Dass es eine autonome Persona auch ohne jede Verbindung zum menschlichen Körper geben kann, könnte durch Hinweise aus der Hirnchirurgie bestätigt werden. Denn Reize werden nach Untersuchungen von Benjamin Libet vom Gehirn sofort registriert, wenn sie irgendwo am Körper ansetzen. Aber eigentlich dürfte das nicht möglich sein. Denn das wäre eine ›Vordatierung von Reizen‹. »Wir wissen genau, wie schnell die Nervenimpuls-Geschwindigkeit ist, das sind nur zwei Meter pro Sekunde. So wie ein eiliger Fußgänger, so schnell laufen die Nervenimpulse. Wenn ich einen Reiz auf die Zehenspitze eines zwei Meter langen Menschen setze, dann kann der erst nach einer Sekunde im Gehirn ankommen, was ich auch immer im Regelkreis dazwischen schalte – die können das nur immer noch weiter verzögern. Wenn ich den Reiz bei geöffneter Schädeldecke direkt aufs Gehirn setze, wird er erst nach einer halben Sekunde registriert. Man kann diesen Vorgang überhaupt nicht verstehen. Der ist weder kybernetisch noch neuronal noch physiologisch noch sonstwie zu verstehen. Weil der Reiz schneller wahrgenommen wird, als er überhaupt ankommt, müsste ja hier die Wirkung der eigentlichen Ursache zeitlich voraus laufen. Man hat lange darüber geschwiegen und das auf die Seite gelegt, weil das überhaupt nicht dazu passt, was wir so vom Körper wissen. Aber das ist ein Sachverhalt, der bei jeder Hirnoperation erscheint. Das hat mir auch jeder Hirnchirurg gesagt. Die arbeiten ja alle damit. Eccles und Sperry haben diesen eigenartigen Vorgang wieder näher diskutiert.«15 Die Vordatierung von Reizen durch das Bewusstsein beweist, dass das Bewusstsein nicht bloß ein gewisses Produkt von Gehirn vorgängen sein kann. Darin sieht Burkhard Heim – einmal ganz abgesehen von zahlreichen anderen Berichten – ein Indiz aus der Wissenschaft für die autonome Bewusstseins-Struktur. Doch es gibt noch weitere solche Indizien. Nimmt sich beispielsweise eine Versuchsperson vor, einen Arm zu bewegen, so lässt sich an Gehirnströmen beobachten, dass innerhalb kürzester Zeit völlig ›neue modulare Gehirn erregungs-Bewegungsmuster‹ auftreten, die aus einem Bereitschaftspotenzial entstehen. Diese Potenziale leiten im Gehirn zum Beispiel eine körperliche Bewegung ein, bevor der Betroffene überhaupt eine bewusste Entscheidung getroffen hat. »Selbst die sorgfältigste Untersuchung des Gehirns einer Versuchsperson konnte keinerlei vorhergehende modulare Bewegungsmuster der Erregungen entdecken, die das modulare Bereitschaftspotenzial und jene Erregungsmuster hätten erklären können, die der leiblichen Bewegung vorausgingen. Das heißt, bei jeder willentlichen Bewegung findet ein objektiv bestehender und auch erfahrungsgemäß feststellbarer Einbruch der Ordnung des Geistes und Willens auf die Welt des Leibes statt, wobei die Quelle der physikalischen Veränderungen nicht im Gehirn selbst, sondern im Willen der Person liegt.« Schreibt der Philosoph Josef Seifert…In der uns schon vertrauten Tradition der Fragestellungen möchte ich nun mit zwei weiteren Fragen fortfahren, die an unser bis hierher ermitteltes Wissen anschließen:

Ist die Entwicklung des ›Ich‹ – des Egos – untrennbar an die Erfahrung von Leid gekoppelt ?

Anhand unserer bisherigen Lebenserfahrungen kann man diese Frage durchaus mit einem Ja beantworten, erfahrungsgemäß…Die zweite Frage lautet: Ist es überhaupt möglich, sich aus den Strukturen des abgetrennten Schein-Ichs, des Egos zu befreien? Und, wenn ja wie könnte eine solche Befreiung aussehen? Um hier eine Antwort zu entwickeln, möchte ich zunächst noch einmal die Kernaussagen meiner bisherigen Darstellung zusammenfassen. Sie sollen nun die Grundlage – das Fundament – bilden, auf dem wir gemeinsam Antworten und mögliche Lösungen erarbeiten wollen. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie mit Jiddu Krishnamurti und David Bohm darin übereinstimmen, dass eine von Liebe getragene und nicht von Gegnerschaft und Konflikt geprägte Gesellschaft nur durch den›Sprung auf eine andere Ebene des Bewusstseins und der Wahrnehmung‹ zu erreichen ist. Beide Gesprächspartner kommen zu dem Ergebnis, dass nur die Einsicht in die der materiellen Welt zugrunde liegende Wirklichkeit jenseits von Zeit und Raum den Menschen tiefgreifend verwandelt. Diesen Wandlungsprozess bezeichnen sie als ›grundlegende Transformation‹.

Was bedeutet überhaupt eine Wahrnehmung? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um eine Wahrnehmung in Funktion zu bringen? Es muss etwas geben, das eine Wahrnehmung erst ermöglicht. Der Einfachheit halber nennen wir dieses ›Etwas‹ einfach den Beobachter. Was immer wir mit diesem Beobachter zu tun haben, stellen wir kurz beiseite. An dieser Stelle halte ich es für wichtig, den Beobachter nicht mit unserem Verstand zu verwechseln. Unser Verstand nimmt definitiv nichts wahr. Er ist auf Daten angewiesen, die ihm von unseren Sinnesorganen geliefert werden. Ein Sinnesorgan ist ein Organ, das spezifische Informationen in Form von Reizen16 aus der Umwelt in elektrische Impulse umwandelt. Derartige Impulse werden über Nervenfasern weitergeleitet, gefiltert, mit Informationen anderer Sinnesorgane sowie gespeicherten Informationen abgeglichen und kombiniert und tragen zur Erzeugung von Wahrnehmungen durch das Gehirn bei. Alle Wahrnehmungen, die über die Sinnesorgane aufgenommen werden, werden also mit älteren Erfahrungen verglichen und entsprechend zugeordnet. Was der Beobachter über seine Wahrnehmung erfährt, ist nicht etwa, wie man meinen könnte, ein originales Abbild der vermeintlichen Realität. Die beunruhigende Wahrheit ist, dass wir nur zensierte und programmgetreue Ereignisse wahrnehmen. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, als ich erstmals über diese Tatsache aufgeklärt wurde. Ich empfand es als außerordentlich beklemmend, zu akzeptieren, dass meine wahrgenommene Welt von irgendwoher manipuliert wurde. Warum bleibt es mir verwehrt, die Dinge in der äußeren Welt so zu sehen, wie sie wirklich sind?

Die Illusion unserer Realität

Weder das, was uns als Realität gezeigt wird, ist real, noch die Bedeutung dessen, was wir wahrnehmen.Unsere Gedanken, aus denen unsere Entscheidungen und Handlungen resultieren, stammen nicht von uns selbst.

Unsere bewusste Wahrnehmung ist nur auf diejenigen Ereignisse ausgerichtet, die unseren persönlichen Erfahrungen entsprechen. Ein ganz erheblicher Teil der auf uns einwirkenden Sinnesreize wird ausgeblendet. Nur etwa ein Millionstel der Gesamtinformation tritt in unsere bewusste Wahrnehmung. Wenn unser Fokus nur auf das gerichtet ist, was unseren persönlichen Erfahrungen entspricht, verhindert dies eine Weiterentwicklung unserer kosmischen Evolution. Ein auf seine bisherigen Erfahrungen ausgerichtetes Wahrnehmen erinnert mich an eine Einbahnstraße oder Sackgasse. Wir modifizieren das, was wir wissen und erfahren haben und spielen lediglich die Möglichkeiten unseres Egos durch. So verhindern wir einen nächsten Evolutionsschritt.

Wenn ich beispielsweise alle Möglichkeiten eines Autos durchgespielt habe und nichts von einem Flugzeug weiß, dann werde ich auch nicht von den Möglichkeiten eines Piloten Gebrauch machen können. In dieser Autowelt sorgen die entsprechenden Auto-Programme für einen Spielablauf, der sich eben nur auf Autos beschränkt. Bedauerlicherweise sind die Autofahrer an dieses Spielprogramm angeschlossen. Niemand hat ihnen gezeigt, dass sie Piloten sind, die außerhalb des Spieles und seiner Programme existieren.

Doch warum ist das so? Gehört dies alles zu unserem göttlichen Evolutionsplan?

akonrad

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