54 Mysteriöse Todesfälle in der Finanzbranche 2013-2015

In den Jahre 2013 und 2015 hatten wir eine sehr hohe und mysteriöse Ablebensrate von Mitarbeitern aus dem Finanzsektor. Bei den meisten Opfern dieser mysteriösen Todesserie ist bekannt, dass sie zu ihrem Todeszeitpunkt in beruflichen Schwierigkeiten steckten. Die internationalle Medien schweigen oder berichten nur über ein Paar Fälle. Die Polizei banalisiert das Geschehen. Und die Banken kommentieren diese Sachverhalte nicht.

Auch hier stellt sich wieder die Frage „Cui bono“, „wer profitiert davon“ ?

Die Morde und die scheinbar zufälligen, tragischen Unfälle und Selbstmorde spielen jedoch genau denen in die Hände, die für die diversen Finanzmarktmanipulationen verantwortlich sind. Denn die meisten Opfer hatten aufgrund ihrer Position und ihres Wissens die Möglichkeit, den Betrug an den Finanzmärkten auf höchster Ebene aufzudecken und damit das globale Finanzsystem zum Einsturz zu bringen.
Spätestens wenn man sich die Art der angeblichen Selbsttötungen anschaut, wird man stutzig. Viele der Opfer stürzten sich von Hochhäusern oder vor einen fahrenden Zug. Ein Banker stürzte sich eine Böschung hinunter. Einige wurden erhängt aufgefunden, andere ertranken. Mehrere ungeklärte Flugzeugabstürze dürfen in dieser Liste der tragischen Unfällen natürlich auch nicht fehlen. In der Badewanne soll sich ein weiteres Opfer selbst die Kehle durchgeschnitten haben. Am merkwürdigsten ist allerdings die Geschichte von dem Banker, der sich selbst mit einer Nagelpistole erschossen haben soll und das ganze acht mal.
Anfang 2014 begann eine Mord- und Selbstmordserie in den Führungsetagen der Hochfinanz. Und auch im Jahr 2015 reißt die Serie nicht ab. Dazu berichtete das „Fortune Magazine“, dass vermehrter Selbstmord bei Bankern keine Seltenheit sei. Besonders in Finanzkrisen sei eine erhöhte Selbst mordrate unter Bankern üblich. Aus den Untersuchungen des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) geht sogar hervor, dass die Selbstmordrate in der Finanzbranche höher ist, als in jedem anderen Beruf (mit Ausnahme der Gruppe der Ingenieure und Naturwissenschaftler). Demnach haben sich seit 1999 insgesamt 329 Finanzexperten das Leben genommen. Doch waren alle angeblichen Selbstmorde tatsächlich Selbstmord? In der Vergangenheit ist es in der Regel zu tragischen Unfällen, Auftragsmorden oder angeblichem Suizid gekommen, wenn sich Führungskräfte gegen das Establishment gestellt haben.

Liste der toten Finanzexperten

David Rossi, 52, Pressesprecher und Leiter der Kommunikation für die italienische Banca Monte dei Paschi di Siena. Am Abend des 06. März 2013 sprang oder fiel Rossi eingewickelt in eine Decke aus dem Bürofenster im 4. Stock in den Hof der Rocca Salimbeni in Monte dei Paschi. Gegen die Monte dei Paschi, die älteste Bank der Welt, wurde zu der Zeit unter anderem wegen der Vertuschung von Verlusten aus dem Derivate Geschäft im Zusammenhang mit der Deutschen Bank AG während der Finanzkrise ermittelt. Kurz vor seinem Tod soll in einer Vorstandssitzung beschlossen worden sein, die Deutsche Bank AG auf Schadensersatz zu verklagen. Stunden danach war er tot. Musste Rossi deshalb sterben? Die Staats anwaltschaft hat die Ermittlungen wegen Mord aufgenommen.

David William Waygood, 62, Direktor der Gesellschaft von Sherborne Grove in Kemsing, ehemals Banker bei der HSBC Bank und der National Westminster Bank. Waygood beging am Samstag, den 27. April 2013 angeblich Selbstmord, indem er an einem Bahnübergang durch den Sprung vor einen fahrenden Zug auf der Strecke zwischen Sevenoaks nach Black friars ums Leben kam. Nach Angaben der Polizei besteht kein Verdacht auf Fremdverschulden, obwohl David Waygood erst einen Monat zuvor ein Kinderhilfswerk gegründet hatte. Das Adoption Charity Programm sollte Kindern dabei helfen, bei der Adoption nicht von ihren Geschwistern getrennt zu werden. Waygood war nach einer Radiosendung über die Trennung von drei Geschwistern nach dem Tod ihrer Eltern durch die Adoption in verschiedene Familien so tief berührt, dass er sich entschlossen hatte, ein Hilfsprogramm ins Leben zu rufen, um den Betroffenen zu helfen. Ziel des Adoption Charity Programms war es, potentiellen Familien die finanziellen Möglichkeiten zu schaffen, alle Geschwister zusammen adoptieren zu können. Warum hat sich Waygood trotz dieses Herzensanliegen das Leben genommen?  Oder hat doch jemand nachgeholfen?

Rob Evans, 30, Vize-Präsident der Bank of America Merill Lynch. Evans verunglückte am 23. Juni 2013 beim Iron Man Triathlon an der französischen Riviera, indem er bei einer Abfahrt stürzte und seinen Kopf auf ein Felsen aufschlug. Der tödliche Unfall ereignete sich in dem mittelalterlichen Dorf Tourettes-sur-Loup in Hinterland von Nizza, während er mit einem Konkurrenten um eine Position kämpfte. Der Vorfall wurde untersucht, da ein Augenzeuge berichtet hatte, dass Evans mehrfach versucht hatte auszuweichen, bevor der Unfall geschah. Doch die Ermittler kamen wieder zu dem Ergebnis, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt hat. Rob Evans sei einfach zu schnell gewesen und habe dann die Kontrolle über sein Fahrrad verloren.

Sascha Schornstein 36, Banker bei der Royal Bank of Scotland. Er stürzte am 21. Juli 2013 mit einem Privat-Flugzeug auf dem Flug von Blackbushe nach Le Touquet über dem Ärmelkanal ab. Seine Leiche wurde allerdings bis heute nicht gefunden. Auch von einem Großteil der Wrackteile fehlt auch jede Spur. Die genaue Absturzursache ist nach wie vor ungeklärt.

 

Hussein Ahmad Najadi, 75, Gründer der Arabisch-Malaysischen Banken gruppe (AMBG) und Vorstandsvorsitzender der AIAK Gruppe in Kuala Lumpur in Malaysia. Er wurde am 29. Juli 2013 auf einem Parkplatz in Kuala Lumpur von einem Schützen aus nächster Nähe erschossen. Laut Augen zeugenberichten gab es drei Täter, von denen sich einer von hinten an Najadi und seine Frau heranschlich und fünf Schüsse abgab. Während Hussein Najadi zwei Mal in die Brust getroffen wurde und auf der Stelle tod war, wurde seine Frau am linken Handgelenk und im rechten Bein getroffen. Das Motiv für den Mordanschlag ist zwar bislang ungeklärt, doch die Ermittlungs behörden gehen von einem Unternehmens bezogenen Tatmotiv aus. Am 23. September 2013 wurde der Täter schließlich festgenommen.

Pierre Wauthier, 53, Finanzchef des Schweizer Versicherers Zurich Insurance Group und ehemaliger Vize-Präsident der Versicherungssparte bei JP Morgan in London. Laut Medienberichten geht die Polizei von der Selbsttötung am 26. August 2013 in seiner eigenen Wohnung im Kanton Zug aus. Er hinterließ zwei Abschiedsbriefe, in denen er behauptete, von dem ehemaligen Deutsche Bank Chef Josef Ackermann unter Druck gesetzt worden zu sein.

 

Guy Ratovondrahona, Gouverneur der . Bei einem Treffen im Ministerium für Haushalt und Finanzen am 10. September 2013 erlitt er einen Schlaganfall und verstarb. Zuvor hatte Ratovondrahona versucht seine Kollegen davon zu überzeugen neue Banknoten zu drucken, was allerdings abgelehnt wurde. Die Leitzinsen liegen in Madagaskar derzeit bei Null Prozent.

Patrick Sheehan, 54, Geschäftsführer für die öffentlichen Finanzen bei Wells Fargo in New York, ehemaliger Mitarbeiter bei JP Morgan, Citigroup Inc. und Lehman Brothers Inc. Er starb am 09. November 2013 zusammen mit seinem Chauffeur bei einem Autounfall in der New Yorker Bronx, als sein Fahrzeug auf der Fahrt zum Flughafen bei dem Überfahren einer Kreuzung von der Seite gerammt wurde.

 

 

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Joseph M. Ambrosio, 34, Finanz Analyst bei JP Morgan Chase in Menglo Park. Er starb am 07. Dezember 2013 völlig überraschend an einer Atemwegserkrankung im Raritan Bay Medical Center.

Benjamin Idim, 25, Banker der Diamond Bank in Nigeria. Bei einem Autounfall in New York am 14 Dezember 2013 verunglückte er tödlich. Zu dem Unfallzeitpunkt soll Idim über 2 Millionen Dollar Bargeld im Koffer raum gehabt haben, wovon nach dem Unfall allerdings nur 800.000 Dollar an seine Familie übergeben wurden. Wo der Rest des Geldes geblieben ist, konnte bis heute nicht geklärt werden.

 

 

Jason Alan Salais, 34, IT-Spezialist bei JP Morgan Chase. Am Abend des 15. Dezember 2013 bekam er in seinem Heimatort Pearland in Texas einen Herzinfarkt mit Todesfolge. Im Alter von 34 Jahren an einem Herzinfarkt zu sterben ist höchst ungewöhnlich. Wie es zu diesem Herzinfarkt kommen konnte, wurde nicht bekannt gegeben.

 

 

 

Susan Hewitt, 49, ehemalige Vize-Präsidentin der Deutschen Bank AG. Sie ertrank am 22. Dezember 2013 in einem Fluss am walisischen Bergpass Nant Ffrancon. Angeblich soll sie ausgerutscht und ins Wasser gefallen sein, als sie die Wasserversorgung ihres Hauses überprüfte.

Robert Wilson, 87, ehemaliger Hedgefondsmanager in New York. Er fiel am 23. Dezember 2013 aus dem 16 Stock seines San Remo Familienhauses an Manhattans Central Park West.

 

 

David Bird, 55, langjähriger Reporter für The Wallstreet Online im Dow Jones News Room. Er verließ am Samstag, den 11. Januar 2014 Nachmittags sein Haus in Long Hill, New Jersey, und kehrte nicht zurück. Seine Leiche wurde bis heute nicht gefunden. Kurz vor seinem Verschwinden schrieb David Bird mehrere Artikel, in denen er über ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wegen Überproduktion von Schieferöl in den USA berichtete. Er prognostizierte bereits Ende 2013 stark fallende Ölpreise. In der zweiten Jahreshälfte 2014 fiel der Ölpreis dann tatsächlich innerhalb von nur 6 Monaten um über 50 Prozent. Wusste David Bird zu viel? Hat er die Wahrheit zu früh ausgeplaudert?

Tim Dickenson, Kommunikations-Direktor bei der Swiss RE AG in London. Er starb zwischen dem 19. und 28. Januar 2014 unter ungeklärten Umständen. Sowohl seine Familie als auch der Rückversicherungskonzern Swiss RE AG schweigen über die genauen Todesumstände. Weder sein Alter, noch der genaue Todeszeitpunkt oder der Ort, an dem seine Leiche gefunden wurde, sind bekannt gegeben worden. Hintergrund ist eine Enge Verbindung zwischen der Zurich Insurance Group, der Swiss RE AG und JP Morgan. JP Morgan ist Asset Manager für eine hohe Anzahl von Investmentfonds, die in Lebensversicherungsprodukten der Zurich Insurance Group in Singapur angeboten worden sind. Einige dieser Fonds enthalten hoch riskante Positionen. Nach erheblichen Verlusten droht nun sogar der Total verlust der Einlagen. Es besteht also die Möglichkeit, dass alle Anleger dieser bestimmten Lebens  versicherungen der Zurich ihr gesamtes eingezahltes Kapital verlieren. Im Dezember 2013 kündigte die Zurich Insurance Group an, dass George Quinn, zu der Zeit Finanzvorstand bei Swiss RE, den verstorbenen Wauthier als Finanzvorstand zum 01. Mai 2014 ersetzen soll. Doch noch bevor dieser sein Büro geräumt hatte, verstarb plötzlich auch der Kommunikations-Direktor Tim Dickensen. Auffällig sind in diesem Zusammenhang die Verbindungen zu JP Morgan, da auch viele weitere tote Banker in dieser Liste für JP Morgan gearbeitet haben.

William Shaw Broeksmit, 58, ehemaliger Senior Manager der Deutschen Bank AG. Er wurde am 26. Januar 2014 erhängt in seinem Haus in dem Nobel-Stadtteil South Kensington in London aufgefunden. Zu der Zeit wurde wegen Vertuschens von Verlusten in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar während der Finanzkrise und wegen möglicher Manipulationen der Devisenmärkte gegen die Deutsche Bank AG ermittelt. Broeksmit war zuletzt als Leiter der Risiko- und Kapitalsteuerung nur eine Hierarchiestufe unter dem Vorstand tätig gewesen. Er galt als eine der Schlüsselfiguren bei der Deutschen Bank AG im Bezug auf die Aufklärung der komplexen Transaktionen während der Finanzkrise. Als langjähriger Weggefährte von Deutsche Bank Chef Anshu Jain war William Broeksmit 2012 sogar als Chief Risk Officer in den Vorstand der Deutschen Bank AG berufen worden, was allerdings an dem Widerstand der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) scheiterte, die ihm mangelnde Führungserfahrung vorwarf. Anschließend wurde er überraschend in den Frühruhestand geschickt. Doch was steckt wirklich dahinter? Warum musste William Broeksmit sterben? Wollte er gegen die Deutsche Bank AG aussagen? Hätte seine Aussage die Deutsche Bank zu Fall gebracht?

Gabriel Magee, 39, Vize-Präsident der IT-Abteilung bei der JP Morgan Chase im Londoner Hauptquartier Canary Wharf. Magee fiel am 28. Januar 2014 vom Dach des Europäischen Hauptquartiers von JP Morgan. Der Sturz von dem 33 Stockwerke hohen Haus endete nach 22 Stockwerken auf dem Vordach im 9 Stockwerk tödlich. Ob er gefallen ist oder gefallen wurde, ist nicht bekannt.

 

 

Mike Dueker, 50, Chefökonom bei Russel Investments. Zuvor arbeitete er als Assistent Vize-Präsident und Research-Ökonom an der Federal Reserve Bank von St. Louis. Er starb am 29. Januar 2014 an einer Schnellstraße in der Nähe der Tacoma Narrows Bridge in Washington. Dueker soll über einen Zaun gesprungen und sich anschließend eine 12 bis 15 Meter hohe Böschung heruntergestürzt haben, um sich das Leben zu nehmen. Mike Dueker war Schöpfer und Entwickler von einem Konjunkturzyklus-Index, der jeden Monat auf der Webseite von Russel Investments veröffentlicht wurde und die  zukünftige Wirtschaftsleistung prognostizierte.

 

Ryen Henry Crane, 37, Geschäftsführender Direktor der Abteilung Global Program Trading bei JP Morgan in New York. Er wurde am 03. Februar 2014 tot in seiner Wohnung in Stamford, Connecticut, aufgefunden. Angeblich soll es sich bei der Todesursache um eine Vergiftung gehandelt haben.

 

 

 

John Ruiz, 53, Analyst für Kommunal Schulden bei Morgan Stanley. Ruiz starb am 04. Februar 2014 überraschend in seinem Haus in Edgewater, New Jersey. Die Todesursache wurde bisher nicht veröffentlicht. Er arbeitete bei Morgan Stanley im Kreditgeschäft, wobei der Schwerpunkt auf Junk-Rating Kommunalanleihen in Puerte Rico lag. Kurz vor seinem unerwarteten Ableben hielt John Ruiz auf der Global Distressed Debt Konferenz als Co-Autor einen Vortrag über Puerte Rico. Dort sagte er unter anderem, dass die Weltwirtschaft bereits im Jahr 2006 in eine globale Rezession eingetreten ist. Aufgrund der hohen Abhängigkeit von sowohl dem Herstellungs- als auch dem öffentlichen Sektor sei es eine sehr große Herausforderung, aus dieser Weltwirtschaftskrise wieder herauszukommen. War Ruiz zu offen? Hat er sich hier zu weit aus dem Fenster gelehnt?

Richard Talley, 57, Gründer und Geschäftsführer von American Title Service in Colorado, USA. Er verstarb ebenfalls am 04. Februar 2014 durch 8 angeblich selbst zugefügte Wunden in seinen Oberkörper und seinen Kopf. Er soll sich mit einer Nagelpistole praktisch selbst erschossen haben. Zur gleichen Zeit liefen Ermittlungen der Staatsversicherungsregulierer gegen ihn und sein Unternehmen.

 

 

Li Junji, 33, Devisenhändler bei JP Morgan in Hong Kong. Er ging am 17. Februar 2014 nach dem Mittagessen auf das Dach der Hauptzentrale von JP Morgan, stellte sich auf den Sims und bediente sein Handy. Nachdem die Polizei vergeblich versucht hatte ihn davon zu überzeugen, von dem Dach herunter zu kommen, sprang Junji von dem 30 Stockwerke hohen Gebäude in die Tiefe. Laut Augenzeugen umfuhren die Fahrzeuge auf der vierspurigen Straße den blutigen Körper, dessen Aufprall so laut war, dass er sogar in einer nahe gelegenen Baustelle von Bauarbeitern gehört worden ist. Kurze Zeit später wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus sein Tod festgestellt. Was setzte ihn so unter Stress, dass er diesen Freitod wählte?

James Stuart Junior, 70, früherer Vorstandsvorsitzender der National Bank of Commerce. Am 19.02.2014 wurde er in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona tot aufgefunden. Über die Todesursache ist nichts bekannt.

 

 

 

Autumn Radtke, 28, Vorstandsvorsitzende von First Meta, einer Trading-Plattform für virtuelle Währungen in Singapore. Sie starb am 28. Februar 2014. Es gibt jedoch unterschiedliche Medienberichte zu der Art ihres Ablebens. Zum einen wurde berichtet, sie sei an ihren Verletzungen aufgrund eines Sturzes aus einem Appartementkomplex gestorben. Zum anderen wurde mitgeteilt, dass sie tot in ihrem Appartement gefunden wurde. Mal hieß es, es sei Selbstmord gewesen. Andere Berichte zeugen von Polizeiangaben, nachdem sie eines unnatürlichen Todes gestorben sein soll und ein Selbstmord ausgeschlossen werden kann. Auf jeden Fall ist sie tot. Kurz zuvor hatte die Bitcoin Börse MtGox ihren Betrieb eingestellt, nachdem 750.000 Bitcoins von Kunden und 100.000 eigene Bitcoins „verloren“ gegangen sind. Dies entsprach einem Gegenwert von 350 Millionen Euro.

Edmund „Eddie“ Reilly, 47, Investment Banker der Vertical Group in New York. Eddie warf sich am 11. März 2014 vor eine S-Bahn am Bahnhof von Long Island. Über die Beweggründe ist nichts bekannt.

Mohammed Hamwi, 48, IT-Spezialist der Finanzfirma Trepp in New York. Wurde am 11. März 2014 kurz nach Mitternacht auf offener Straße drei Mal in den Kopf geschossen. Laut Aussagen der Polizei soll es sich dabei um einen versuchten Raubüberfall gehandelt haben, der schief gelaufen ist. Merkwürdig ist nur, dass bei ihm sowohl sein iPhone als auch seine Brieftasche gefunden worden sind.

Kenneth Ballando, 28, Investment Banker bei Levy Capital in New York, früher Analyst bei JP Morgan. Er beging scheinbar Selbstmord, indem er am 12.03.2014 aus seiner Wohnung im 6. Stock in der New Yorker Upper Eastside in den Tod sprang. Über die Hintergründe ist nichts bekannt. Interessant ist nur, dass sein Bruder bei JP Morgan arbeitet, der allerdings noch lebt.

 

 

Joseph A. Giampapa, 55, Konkurs Anwalt bei JP Morgan. Am 22. März 2014 starb er bei einem Unfall mit seinem Fahrrad, als er an einem Radrennen in Columbus, Ohio, teilgenommen hat. Giampapa wurde von einem Auto überfahren, obwohl die Straße relativ flach und gerade war und mitten am Tag freie Sicht herrschte. Außerdem gibt es keine Zeugen für den Unfall.

Andrew Jarzyk, stellvertretender Vizepräsident der Commercial Banking der PNC Financial Services Group in Woodland Park, New York. Er wurde am 30. März 2014 als vermisst gemeldet, nachdem er joggen gegangen war, um für den New Yorker Halbmarathon zu trainieren. Knapp einen Monat später, am 26. April 2014, wurde seine Leiche aus dem Hudson River heraus gezogen. Videoaufzeichnungen einer Überwachungskamera belegen, dass Jarzyk die Uferpromenade entlang gejoggt ist. Wie es jedoch dazu kam, dass er im Wasser landete, ist nicht zu sehen. Die Umstände seines Todes geben den Ermittlern bis heute ein Rätsel auf.

Jan Peter Schmittmann, 57, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von ABN Amro. Wurde am 05. April 2014 zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter tot in seiner Villa aufgefunden. Nach Polizeiangaben habe er zunächst seine Frau und seine Tochter, und anschließend sich selbst umgebracht. Es sei auch ein Abschiedsbrief gefunden worden. Angeblich soll Schmittmann unter schweren Depressionen gelitten haben, nachdem er aufgrund der Finanzkrise am Vorabend der Verstaatlichung der ABN Amro im Jahr 2008 entlassen wurde. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch gegenteilige Hinweise. Er arbeitete als Unternehmensberater, ging segeln, fuhr Ski und spielte Golf. Außerdem gründete er mit Geschäftspartnern eine eigene Investment gesellschaft. Noch am Tag vor den tödlichen Schüssen soll er ganz normal gearbeitet haben.

Amir Kess, 52, Mitgründer und Geschäftsführer der Markstone Capital Group. Er war mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit und wurde am 05. April 2014 in der Nähe der israelischen Ortschaft Hod Sharon getötet, als er in einen Unfall mit einem PKW und einem LKW verwickelt wurde.

 

Jürgen Frick, 48, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bank Frick & Co AG in Lichtenstein, wurde am 07. April 2014 in der Tiefgarage der Frick Bank in Balzers von Jürgen Hermann erschossen. Die beiden Manager lagen seit jahren im Streit. Es ging um Millionenbeträge, die Hermann vergeblich von Frick einklagte. Laut der Videoaufzeichnung hat Hermann 3 Mal auf Frick geschossen, woraufhin Jürgen Frick starb. Kurz darauf soll Hermann Suizid begangen haben, indem er in den Rhein gesprungen sein soll. Die Polizei geht von Selbstmord aus, da sie Kleidungsstücke, seinen Ausweis und ein Geständnis gefunden haben will. Allerdings wurden bis heute weder die Tatwaffe, noch die Leiche von Jürgen Hermann gefunden.

Tanji Dewberry, 37, Vizepräsidentin von WL Ross Investment in New York und stellvertretende Vizepräsidentin von Credit Suisse. Sie verbrannte am 13. April 2014 mit ihrem Sohn in ihrem Haus in New Jersey. Der Brand sei im Zimmer des 8 Jahre alten Sohnes ausgebrochen, in dem auch die beiden Leichen gefunden worden sind.

 

 

 

Benoit Philippens, 37, Direktor bei der BNP Paribas Fortis Bank in Belgien und Direktor der Bank Ans-Saint-Nicolas. Er wurde am 18. April 2014 zusammen mit seiner Frau und einem Neffen aus einem fahrenden Auto heraus erschossen. 6 Monate zuvor soll er einen heftigen Streit mit einem Kunden gehabt haben, wobei unklar ist, ob es zwischen dem Streit und dem Mord einen Zusammenhang gibt. Die Täter sind jedenfalls bis heute nicht gefasst.

 

Li Jianhua, 48, Direktor der Bankenaufsicht in China. Er starb am 23. April 2014 angeblich an einer Herzattacke, nachdem er die ganze Nacht durchgearbeitet hatte.

 

 

 

Thomas James Schenkman, 42, Direktor der globalen Infrastruktur bei JP Morgan. Schenkman war ein Top-Manager: Er arbeitete in der Vergangenheit sowohl für Microsoft, als auch für Goldman Sachs und Bear Stearns. Am 7. Mai 2014 wurde Thomas Schenkman in seiner Wohnung in Connecticut tot aufgefunden. Er soll an einer Herzkrankheit gelitten haben.

 

 

Naseem Mubeen, stellvertretender Präsident der Zarai Taraqiati Bank Limited in Islamabad. Mubeen sprang oder fiel am 09. Mai 2014 vom 10. Stockwerk aus dem Fenster des Hauptquartiers der ZBTL Bank. Die Polizei ermittelt, ob es sich um Selbstmord oder ein Versehen gehandelt hat. Komischerweise jedoch nicht, ob es ein Verbrechen war.

Nigel Sharvin, 37, Relationship Manager bei der Ulster Bank in Belfast und ehemaliger Wirtschaftsprüfer der KPMG. Er war in Spanien auf einem Junggesellenabschied am 23. Mai 2014 im Laufe der Party verschwunden. Am nächsten Tag wurde seine Leiche aus dem Wasser in Puerto Banus in Marbella gezogen. Er soll ertrunken sein. Zwischenzeitlich hatte die Polizei einen Mann wegen Verdacht auf unterlassene Hilfeleistung festgenommen, da er Sharvin Nachts im Wasser gesehen hatte. Dieser beteuerte jedoch, dass zu dem Zeitpunkt alles in Ordnung gewesen sei, da ihm Sharvin mit einem nach oben gerichteten Daumen signalisiert habe, dass keine Gefahr bestünde. Daraufhin wurde er wieder freigelassen.

Daniel Leaf, 55, Ex-Manager bei der Bank of Scotland und der Deutschen Bank AG, Fondsmanager von Saracen Fund Managers. Beim Wandern am 24. Mai 2014 im schottischen Hochland rutschte er angeblich aus und fiel 300 Meter in die Tiefe. Die anderen Mitglieder der Wandergruppe riefen nach dem Sturz in den Cairngorms in der Nähe von Inverness die Berg wacht an. Kurze Zeit später wurde er in ein Krankenhaus geflogen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

Richard Gilder Rockefeller, 65, 5. Sohn des Groß-Bankers David Rockefeller, der früher die Chase Manhattan Bank leitete, die nach mehreren Fusionen heute als JP Morgan Chase bekannt ist. Er starb am 13. Juni 2014 bei einem Flugzeugabsturz auf dem Heimflug von der Familienfeier anlässlich des 99. Geburtstages seines Vaters David Rockefeller am 12. Juni 2014. Die Absturzursache ist nicht bekannt.

 

 

Richard P. Gravino, 49, IT-Spezialist bei JP Morgan. Verstarb am 24. Juni 2014 in Tampa Florida in seinem Haus. Die Todesursache ist unbekannt.

 

 

 

 

Julien Knott, 45, Direktor des Global Network Operation Centers bei JP Morgan in Whippany, New Jersey. Er soll am 06. Juli 2014 mit einer Schrotflinte zunächst seine Frau und anschließend sich selbst erschossen haben. Die beiden Leichen wurden in seinem Haus in Jefferson Township, New Jersey, gefunden. Die Hintergründe sind bislang ungeklärt.

Nicolas Valtz, 39, Geschäftsführer der Cross-Asset-Verkaufssparte bei Goldman Sachs in New York. Seine Leiche wurde beim Napeague Hafen in der Nähe der östlichen Küste von Long Island gefunden. Er soll am 20. Juli 2014 beim Kiteboarding von seinem Surfbrett gefallen und ertrunken sein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 

 

 

Steven E. Dowd, 60, Chef der Finanzabteilung der CMS Bancorp in White Plains. Er ist am 13. August 2014 unerwartet verstorben. Es gibt keine weiteren Angaben zur Todesursache.

 

 

Tod Robert Edward, 51, Vize-Präsident der M & T Bank in den USA. Er starb am 31. August 2014 bei einem Unfall. Nähere Angaben sind nicht bekannt.

 

 

 

 

Calogero Gambino, 41, Rechtsanwalt und Managing-Direktor der Deutschen Bank AG in New York, ehemaliger Börsenaufseher bei der SEC. Er war an Gesprächen mit Behörden beteiligt, bei denen es über manipulierte Interbanken Zinsen und Wechselkurse ging. Gambino wurde am 20. Oktober 2014 erhängt an einem Treppengeländer in seiner Wohnung von seiner Frau entdeckt. Kurz nach seinem Tod wurde die Deutsche Bank AG zusammen mit fünf weiteren Geldhäusern von der Europäischen Kommission mit einer Geldstrafe belegt. Der Grund für die Strafe von Dezember 2014 war die Manipulation der Referenzzinssätze für das Interbankengeschäft des Euribors, des Libors und des Tibors.

Thierry Leyne, 49, Investmentbanker in Israel. Sprang oder fiel am 23. Oktober 2014 aus dem 23. Stockwerk eines Hochhauses in Tel Aviv.

 

 

 

Geert Tack, 52, verantwortlich für die Betreuung von wohlhabenden Privatkunden der ING Group. Er verließ am 05. November 2014 seine Villa Vondelen in Haaltert, um zur Arbeit zu fahren. Dort kam er jedoch niemals an. Nachdem sein Auto verlassen vorgefunden wurde, ist am 15. November 2014 eine Vermisstenmeldung herausgegeben worden, wonach intensiv nach ihm gesucht wurde. Etwa zwei Wochen später, am 03. Dezember 2014, wurde seine Leiche dann an der Küste der belgischen Hafenstadt Ostende angespült. Ob es sich um Mord oder Selbstmord gehandelt hat, ist nicht bekannt.

Shawn D. Miller, 42, globaler Leiter des Umwelt- und Sozialrisikomanagements der Citigroup in New York. Er wurde am 18. November 2014 mit durchgeschnittener Kehle in der Badewanne seiner Wohnung in der Greenwich Street in Lower Manhattan gefunden. Zwei Tage zuvor wurde beobachtet, dass er einen unbekannten Mann mit in seine Wohnung nahm. Mit diesem sei es laut Polizeiangaben auch zum Streit gekommen. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Streit mit dem Unbekannten und Miller’s Tod gibt, ist bislang unklar. Unterdessen geht die Polizei von Selbstmord aus, da in der Wohnung von Miller Alkohol und Drogen gefunden worden sind.

Kirt Adlam, 27, Banker bei der First Global Bank. Am 13. Januar 2015 wurde Adlam in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston in seinem Nissan Tida erschossen. Die Polizei geht von einem Auftragsmord aus. Die Untersuchungen dauern an.

 

Michael Tabacchi, 27, Banker im globalen Depotgeschäft bei JP Morgan. Am 06. Februar 2015 soll er erst seine Frau stranguliert und mit einem Messer in die Brust gestochen haben, bevor er sich anschließend selbst mit einem Stich in die Brust tötete. Das 15 Monate alte Baby des Ehepaares blieb unverletzt. Die Beiden hat erst kurz zuvor geheiratet und galten als überaus glückliches Paar.

 

 

 

Heinz-Joachim Neubürger, 62, Ex-Finanzvorstand der Siemens AG, davor Leiter der Investor Service Group bei JP Morgan in Frankfurt. Er hatte sich nach einem siebenjährigen Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber am 05. Februar 2015 das Leben genommen.

 

 

 

 

Kredithändlerin bei BNP Paribas, nachdem sie 17 Monate lang als Praktikantin im Corporate- und Investmentbanking für BNP Paribas tätig war, wo sie im Bereich Währungs- und Zinsstrukturierung beziehungsweise im Devisenhandel gearbeitet hat. Vorher war sie Anlageberaterin bei Beach Capital Management und Finanzanalystin bei JP Morgan. Außerdem ist Matrosova die Ehefrau des Vize-Präsidenten von JP Morgan in New York, Charlie Farhoodi. Sie starb am 15. Februar 2015 in einem Schneesturm in New Hampshires White Mountains an Unterkühlung. Obwohl für die Küstenregion in New England, das am Rand des White Mountain National Forest liegt, für das Wochenende ein Schneesturm vorausgesagt worden war, soll sie versucht haben, alleine den Mount Washington zu besteigen. Demnach soll sie sich unter schlechtesten Bedingungen auf den Weg gemacht haben, zunächst den Mount Madison, danach den Mount Adams, anschließend den Mount Jefferson und zuletzt den mit 1917 Metern höchsten Berg im Nordosten der USA, den Mount Washington zu besteigen. Bei Temperaturen von Minus 20 Grad Celsius und Wind geschwindigkeiten von bis zu 174 Stundenkilometern hatte Matrosova angeblich noch ein Notsignal gesendet. Die Rettungskräfte konnten ihre erfrorene Leiche allerdings aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse erst 24 Stunden später, am Nachmittag des 16. Februars, bergen. War es wirklich nur die Selbstüberschätzung von Ekaterina Matrosova oder wurde dieser Unfall inszeniert?

Thomas J. Hughes, 29, Investmentbanker bei Moelis & Company, ehemaliger Analyst bei UBS und Investment banker bei der Citi Investment Banking. Am 27. Mai 2015 sprang oder fiel Hughes aus dem 24. Stockwerk der Ozeans Luxus Residenz in Manhattan. Dabei landete er so unglücklich auf einem Geländer, dass sein Körper regelrecht explodierte. Zeugen berichten von der Enthauptung Hughes und herumliegenden Eingeweiden. Nach Polizeiangaben konnte die Leiche aufgrund der Schwere der Verletzungen nicht durch die Angehörigen identifiziert werden. Bereits vor dem Sturz aus dem Luxus Apartment soll Thomas Hughes versucht haben, sich die Pulsadern durch zu schneiden, um sich das Leben zu nehmen. Außerdem hat die Polizei angegeben, Kokain in der Luxuswohnung gefunden zu haben. Angeblich soll eine Wilde Kokain-Party nach dem Vorbild des „Wolf of the Wall Street“ stattgefunden haben. Ein Verbrechen wird von der Polizei ausgeschlossen. Doch ist der Fall wirklich so eindeutig?

Auffällig an dieser „Todesliste“ ist der rote Faden in Form von einer verhältnismäßig hohen Beteiligung von Mitarbeitern der JP Morgan Chase. Die JP Morgan Chase ist die größte Bank der Welt und daher selbstverständlich auch systemrelevant. Würde diese Bank fallen, würde das globale Finanzsystem zusammenbrechen. Waren die verstorbenen Führungskräfte der JP Morgan Chase zu gefährlich, weil sie zu viel wussten? Mussten sie vorzeitig sterben, um das bröckelnde Finanzsystem noch ein bisschen länger aufrecht erhalten zu können? Fakt ist, dass wenn das globale Finanzsystem zusammenbricht, JP Morgan dabei definitiv eine große Rolle spielen wird.
 
Das ist jedoch kein Zufall, sondern es wurde über hundert Jahre darauf hin gearbeitet. Denn schon bei der Gründung der privaten Federal Reserve Bank im Jahre 1913 war JP Morgan maßgeblich beteiligt. 1907 verbreitete die Bankenkoryphäe John Piermont Morgan Gerüchte über eine bevorstehende Bankenpleite, was dann tatsächlich zu einem Bankrun und dem Zusammenbruch mehrerer Bank institute führte. Mit der Argumentation, solche Bankenzusammenbrüche in Zukunft vermeiden zu wollen, wurde von den damals führenden Bankern der Federal Reserve Act ausgearbeitet. Dazu fand am 22. November 1910 auf der Insel Jekyll Island vor der Küste des US-Bundesstaates Georgia ein Geheimtreffen statt. In dem privaten Jekyll Island Hunt Club von John Piermont Morgan trafen sich sieben Männer, die damals zusammen ein viertel des gesamten Geldes der Erde besaßen.
Dabei handelte es sich um Nelson W. Aldrich, der damals unter anderem Gesellschafter von JP Morgan war, Abraham Piatt Andrew, stellvertretender Finanzminister, Frank A. Vanderlip, Präsident von Rockefellers National City Bank of New York, Henry P. Davison, Senior Partner der JP Morgan Company, Charles D. Norten, Präsident von JP Morgans First National Bank of New York, Benjamin Strong, Vorstand der JP Morgan Bankers Trust Company, der später der erste Präsident der Federal Reserve wurde und Paul Moritz Warburg, Direktor der Investmentbank M. M. Warburg & Co. in Hamburg und Amsterdam, sowie Partner bei Kuhn, Loeb & Co. in Vertretung des Rothschild-Banken-Konsortiums in England und Frankreich, der später erster Vorstandsvorsitzender und Vize-Präsident des Federal Reserve Systems wurde.
 
Auf diesem Geheimen Treffen wurde von den Bankern die Gesetzesvorlage erarbeitet, die später dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika vorgelegt wurde. Am 23. Dezember 1913, als die meisten Abgeordneten schon im Weihnachtsurlaub waren, wurde das Gesetz durchgewunken und vom damaligen Präsidenten Woodrow Wilson unterschrieben. Dadurch wurde das private Federal Reserve System geboren, dessen Miteigentümer die JP Morgan Chase ist.
Die Fed besitzt das Recht, Geld in physischer oder digitaler Form aus dem Nichts zu produzieren und gegen Zinsen an den Staat und an Banken zu verleihen. Der durch die Zinseinkünfte erzielte Gewinn wird zum Teil an das US-Finanzministerium und zum Teil an die privaten Eigentümer der Fed ausgeschüttet. Da sich unter diesen Eigentümern auch die JP Morgan Chase befindet, ist es leicht nachvollziehbar, warum JP Morgan ein großes Interesse daran hat, dass das globalen Finanzsystems noch so lange wie möglich standhält.

 

 

Andrew Connors

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