Trump und die Geschichte Amerikas sind ermordet worden

Autor: Paul Craig Roberts, 21.08.2017

Als Trump gewählt war, da habe ich geschrieben, dass es unwahrscheinlich sei, dass er die drei Ziele, für die er gewählt wurde, umsetzen könne – Frieden mit Russland, die Rückkehr der ins Ausland verlagerten Arbeitsplätze und wirksame Grenzen für eine nicht-weiße Einwanderung – denn diese Ziele beißen sich mit den Interessen jener, die mächtiger sind als der Präsident.

Ich schrieb, dass sich Trump in Washington nicht auskennt und er es nicht schaffen würde, eine Regierung zu ernennen, die seine Ziele unterstützen wird. Ich schrieb, dass Trump ermordet werden würde, falls ihn die herrschende Oligarchie nicht unter Kontrolle bringen kann.

Trump wurde unter Kontrolle gebracht, indem man ihn statt mit einer Kugel mit Worten ermordet hat. Nach dem Abschied von Steve Bannon ist jetzt niemand mehr in Trumps Regierung, der ihn unterstützt. Er ist von russophoben Generälen und Zionisten umgeben. Aber das reicht den liberal-progressiven Linken nicht. Sie wollen Trump abgesetzt sehen und aus dem Amt gejagt.

Marjorie Cohn, die ich immer für ihre Verteidigung der Bürgerrechte bewundert habe, hat mich enttäuscht. Sie schrieb in Truthout, das leider immer mehr zu einem PropagandaOut verkommt, dass der Kongress ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump beschließen müsse, wegen dessen Machtmissbrauch und bevor er einen neuen Bürgerkrieg und/oder einen Nuklearkrieg anzettelt.

 

 

 

Für eine normalerweise intelligente Person ist das eine außergewöhnliche Schlussfolgerung. Welche Macht hat Trump? Wie kann er seine nicht vorhandene Macht missbrauchen? Das herrschende Establishment hat ihm die Eier abgeschnitten. Er ist neutralisiert. Machtlos. Er wurde von der Oligarchie in seiner eigenen Regierung vollständig isoliert.

Noch erstaunlicher ist, dass Marjorie Cohn zusammen mit 100% der liberal-progressiven Linken gegenüber der Tatsache blind sind, dass sie dem Militär/Sicherheitskomplex dabei geholfen haben, den einzigen Führer zu zerstören, der für Frieden anstatt für einen Konflikt mit der anderen nuklearen Supermacht war. Cohn hat sich so in ihren Hass auf Trump verrannt, dass sie glaubt es sei Trump, der mit der Normalisierung der Beziehungen zu Russland einen Nuklearkrieg heraufbeschwört.

Die amerikanische liberal-progressive Linke kann eindeutig keinen vernünftigen Gedanken mehr fassen. Es regiert der Hass. Ihr Wortschatz besteht nur noch aus Hass.

Die amerikanische liberal-progressive Linke ist der Idiotie verfallen. Sie denken, sie würden den „weißen Nationalismus“ im Weißen Haus bekämpfen, und Trump sei ein Champion oder ein Symbol für „weißen Nationalismus“ und dass es keinen Sieg geben würde, bis nicht Trump und alle Symbole des „weißen Nationalismus“ zerstört sind.

Sie haben keine Ahnung. Ajamu Baraka erklärt es ihnen auf CounterPunch. Er schreibt, dass der Rechtsextremismus (White Supremacy) in den kulturellen und den Erziehungsinstitutionen des Westens verankert ist. Liberale und linke Weiße sind ebenfalls Rechtsextremisten, sagt Baraka. Und Trump und die „alt-right“ seien nichts anderes als eine künstliche, nützliche Plattform, auf der die rechtsextreme amerikanische liberal-progressive Linke ihre Selbstgerechtigkeit zur Schau stellen kann. Ajamu Barakas Schlussfolgerung ist, „dass für ein Weiterleben der Welt das 525 Jahre alte kolonialistisch/kapitalistische Patriarchat aus rechtsextremen Pan-Europäern sterben muss.“ Aus dieser Äußerung ist unschwer zu erkennen, dass Völkermord die Lösung für die weiße Pest der Menschheit ist. Wen wundert’s, dass sich die „alt-right“ Sorgen um die anti-weiße Propaganda der Identitätspolitik macht.

Nichtweiße Einwanderung wird die Überreste der europäischen Zivilisation erledigen. Alle gegen wärtigen Demographien deutet darauf hin, dass das gesamte Europa und Nordamerika von einer nicht-weißen Mehrheit besetzt sein wird, früher als man denkt.

Das Problem sind nicht die Einwanderer an sich, sondern dass ihnen die liberal-progressiven Linken beibringen, die Weißen zu hassen . Die Zerstörung der Statuen wird nicht bei Robert E. Lee aufhören. Thomas Jefferson und George Washington sind die nächsten. Sie besaßen Sklaven, hingegen wurden die Sklaven der Lee-Familie drei Jahre vor Lincolns Überfall auf den Süden freigelassen. Auch die Denkmäler von Washington, Jefferson und Lincoln werden zerstört werden müssen, denn auch sie sind Monumente des Rassismus. In der Tat sind gemäß der Identitätspolitik der liberal-progressiven Linken die Unabhängigkeitserklärung und die US-Verfassung rechtsextreme Dokumente, geschrieben von Rassisten. Das verdoppelt die Anklage gegen Jefferson und fügt alle Gründerväter der Anklage hinzu. Sie alle haben Schuld an der Institutionalisierung des Rechtsextremismus in Amerika.

Der nicht informierte, sorglose Durchschnittsamerikaner hält das für einen Witz. Aber nein.

Es ist die Rechtgläubigkeit der weißen, amerikanischen, intellektuellen Klasse. Sie wird auf allen Universitäten gelehrt.

In Atlanta reden sie davon, die in Stone Mountain in Stein gehauenen Köpfe von Generälen aus dem Süden zu entfernen. Mount Rushmore in Süd-Dakota ist als nächstes dran. Dort sind die Köpfe von Washington, Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln in den Felsen gehauen. Alles Rassisten, und Roosevelt war obendrein ein Kolonialist und Imperialist. Lincoln war der schlimmste Rassist von allen.

Der Ökonom/Historiker Thomas DiLorenzo erinnert uns daran, dass „Lincoln bis in seine letzten Tage damit beschäftigt war, die Deportation aller Schwarzen in Amerika zu organisieren, einschließlich der bald befreiten Sklaven.“

 

Die folgenden Äußerungen finden sich alle in Abe Lincolns Collected Works:

„Ich sagte, dass die Rassentrennung der einzig perfekte Schutz vor einer Verschmelzung (der weißen und schwarzen Rasse) ist … Eine solche Trennung … muss mit Kolonisation angegangen werden (die Rücksendung nach Liberia oder Zentralamerika).“

(Collected Works of Abrham Lincoln vol II, p. 409)

 „Wir sollten zu dem Schluss kommen, dass es das moralisch Richtige ist und … im Sinne unserer Interessen ist, die Afrikaner in ihre heimatlichen Gefilde zu transferieren.“

(Collected Works, vol II, p. 409)

Ich bin nicht und war nie für das Aufgreifen von sozialer oder politischer Gleichheit der weißen und der schwarzen Rasse. Ich bin nicht und war nie dafür, aus Negern Wähler oder Richter zu machen, auch nicht für andere Ämter zu qualifizieren und auch nicht für eine Heirat mit weißen Menschen.“

(Collected Works, vol III, pp. 145-146)

 

Wie konnte Lincoln angesichts seiner eignen Worte zu dem Helden werden, der die Schwarzen aus der Sklaverei befreit hat? Die Emancipation Proclamation (zur Abschaffung der Sklaverei) hat nicht einen einzigen Sklaven befreit, wie Lincolns Außenminister geklagt hat. Es war eine Kriegsmaßnahme, die nur für Sklaven im Rechtsgebiet der Konföderierten galt, in der Hoffnung auf eine Sklavenrebellion, die die Soldaten der Südstaaten von der Front abziehen sollte, um ihre Frauen und Kinder zu schützen. 1861, das Jahr in dem der Norden in den Süden einmarschierte, sagte Präsident Lincoln: „Ich habe nicht die Absicht, direkt oder indirekt, mich in die Institution der Sklaverei in den Staaten einzumischen wo sie existiert. Ich glaube, dass ich dazu nicht berechtigt bin, und ich ziehe es auch nicht in Erwägung.“ (Erste Ansprache zur Amtsübernahme) Während des Kriegs schrieb Lincoln 1862 an Horace Greeley: „Wenn ich die Union ohne eine Sklavenbefreiung retten könnte, dann würde ich es tun.“

Lincoln wurde in den unverdienten Rang eines Befreiers der Schwarzen erhoben. Und zwar durch die historischen Lügen der weißen liberal-progressiven Linken, die den Süden hassen. Sie sind so von ihrem Hass zerfressen, dass sie nicht verstehen, dass der Hass, den sie lehren, auch sie selbst auffressen wird. Sie sollten Jean Raspails Buch The Good Camp of the Saints lesen. Menschen, denen man rassistischen Hass gelehrt hat, unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Mitgliedern jener Menschen, die man zu hassen gelernt hat. Alle sind gleich schuldig. Wie mir ein Mensch aus der Dritten Welt schrieb: „Alle Weißen sind schuldig“, sogar jene wie ich, die sich gegen die Gräueltaten des Westens gegen die dunkelhäutigeren Menschen aussprechen.

Die amerikanische liberal-progressive Linke hat sich lange mit der Dämonisierung weißer Menschen beschäftigt, so wie die Nazis die Juden dämonisiert und die Kommunisten die Kapitalisten dämonisiert haben. Man möchte meinen, dass die liberal-progressiven Linken sich dessen bewusst wären, was mit den Juden und mit den russischen, chinesischen und osteuropäischen Kapitalisten und der bourgeoisen Mittelschicht passierte. Warum glaubt die liberal-progressive Linke, dass sie den Konsequenzen ihrer Hasspredigerei entkommen könnte?

Charlottesville hat uns nichts anderes gezeigt als dass der Hass, der in der liberal-progressiven Linken zum Ausdruck kommt, den Hass selbst der weißen Nationalisten übersteigt. Wenn es um Hass geht, dann werden die Rechtsextremen von der liberal-progressiven Linken übertroffen.

Hass ist das Markenzeichen der amerikanischen liberal-progressiven Linken, und Hass endet immer in Gewalt.

Die herrschenden Wirtschaftsinteressen des Nordens hatten kein Interesse daran, einem Krieg zur Sklavenbefreiung Mittel zu gewähren. Sie wollten dass die Union bestehen bleibt, damit es keine Konkurrenz um die Ländereien westlich des Mississippi gibt. Und dass es einen Agrarsektor gibt, in dem der Norden seine produzierten Güter absetzen konnte, geschützt durch Zölle gegen billigere britische Waren.

Auch die Arbeiterschaft im Norden wollte keine befreiten Sklaven. Die große Anzahl irischer Einwanderer, die von der britischen Aushungerungspolitik aus Irland vertrieben wurden, nannten den Krieg Lincolns „eine Krieg der Reichen und eine Kampf der Armen“. Was befreite Sklaven für die Arbeiterschaft im Norden bedeutete: ein größeres Angebot an Arbeitskräften und niedrigere Löhne. Als 1863 die Republikaner den Entwurf annahmen, da randalierten in Detroit und New York die Iren. Die Randalierer ließen ihren Zorn und ihre Frustration an nördlichen Schwarzen aus, viele davon wurden gelyncht. Ich weiß nicht, ob im Norden während des Kriegs mehr Schwarze gelyncht wurden oder im Süden während des Wiederaufbaus. Sollte es irgendwelche Denkmäler für Iren geben, dann müssen auch diese rassistischen Statuen eingerissen werden. Vielleicht ist sogar die Freiheitsstatue rassistisch.

Und dabei haben wir noch gar nicht über die Indianer gesprochen. In seiner schmerzvollen Geschichte „The Long Death: The Last Days of the Plains Indians“ beschreibt Ralph K. Andrist den Völkermord an den Prärie-Indianern durch Lincolns Kriegsgeneräle William Tecumseh Sherman, Phillip Sheridan, Grenvile Dodge und andere erste Kriegsverbrecher der modernen Geschichte, die es viel leichter fanden, Krieg gegen die Frauen und Kinder des Südens zu führen als gegen bewaffnete Truppen. Gegen die eingeborenen Indianer führten Lincolns Generäle jetzt eine Politik des Völkermords, die noch schrecklicher und barbarischer war als Sheridans Zerstörung des Shenandoah Valley in Virginia.

Der Lincoln-Historiker Professor Thomas DiLorenzo bietet hier eine Übersicht über en Völkermord an den Indianern: http://www.independent.org/publications/tir/article.asp?a=803

Während der achtjährigen Präsidentschaft von General Ulysses S. Grant 1868-76 führten die Generäle der Union eine Politik der Auslöschung gegen die eingeborenen Amerikaner durch. Ganze Dörfer, alle Männer, Frauen und Kinder wurden ausgelöscht. Die Politik der verbrannten Erde durch die Unionsarmee ließ jene Indianer verhungern, die dem Feuer und dem Schwert entkommen konnten.

Professor DiLorenzo schreibt:

„Die Truppen Shermans und Sheridans führten mehr als ein Tausend Angriffe auf indianische Dörfer durch , meistens in den Wintermonaten, wenn die Familien zusammen waren. Die Taten der US-Armee passten zur Rhetorik der Führer über die Auslöschung. Wie zuvor bereits erwähnt, gab Sherman den Befehl, alles und jeden zu töten, einschließlich der Hunde, und alles niederzubrennen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eventuell Überlebende zu Tode hungern oder erfrieren würden. Die Soldaten führten auch einen Krieg zur Ausrottung des Bisons, die für die Indianer die Hauptnahrungsquelle waren, für die Winterkleidung und andere Güter (die Indianer machten sogar aus getrockneten Bisonknochen Angelhaken und Bogensehnen aus den Sehnen.) Bis 1886 war das Bison nahezu ausgerottet.“

Gefangene Indianische Krieger bekamen dieselben Gerichtsverhandlungen und Hinrichtungen wie sie das Regime von George W. Bush Saddam Hussein gab: „Hunderte gefangengenommene Indianer kamen vor ein Militärgericht, das jeweils etwa zehn Minuten dauerte, so Nichols (1978). Die meisten der erwachsenen Gefangenen wurden schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt – nicht weil man einen Beweis für ein Verbrechen besaß, sondern weil sie am Ende der Kämpfe noch immer da waren.“ Mit anderen Worten: Kriegsgefangene wurden exekutiert, wofür die USA deutsche Offiziere in Nürnberg exekutiert haben.

Das Massaker der Union an den Indianern begann, bevor der Bürgerkrieg gewonnen war. DiLorenzo berichtet:

„Einer der berühmtesten Zwischenfälle der Auslöschung der Indianer ereignete sich am 29. November 1864, bekannt als das Sands Creek Massaker. Es gab ein Dorf der Cheyennen und Arapaho am Sands Creek im Südosten Colorados. Diesen Indianer hatte die US-Regierung versichert, dass sie in Colorado sicher seien. Die Regierung ordnete an, dass sie eine US-Flagge über dem Dorf aufziehen sollen um ihre Sicherheit zu gewährleisten, das taten sie. Jedoch hatte eine weitere „Lichtgestalt“ des Bürgerkriegs, Colonel John Chivington, andere Pläne für sie und plünderte das Dorf mit 750 schwer bewaffneten Soldaten. Eine Darstellung der Ereignisse gibt es in dem Buch Crimsoned Prairie: The Indian Wars (1972) des rennomierten Militärhistorikers S.L.A. Marshall, der den Titel als Chefhistoriker für das europäische Schlachtfeld im 2. Weltkrieg inne hatte und 30 Bücher über die amerikanische Militärgeschichte verfasste.

 

„Chivingtons Befehle lauteten: ‚Ich will dass ihr alle tötet und skalpiert, groß und klein.‘ (Marshall 1972, p. 37) Dann begannen Chivingtons Truppen trotz der US-Flagge und weißer Kapitulationsfahnen der friedlichen Indianer, ‚einen ganzen Tag lang den Blutrausch, die orgiastische Verstümmelung, Plünderung und Zerstörung – Chivington sah zu und befand es für gut.‘ (Marshall 1972, p. 38). Marshall merkt an, dass die verlässlichsten Schätzungen von einer Anzahl getöteter Indianer 163 lauten, davon 110 Frauen und Kinder‘ (Seite 39).

 „Nach der Rückkehr in ihr Fort demonstrierten Chivington ‚und seine Plünderer um Denver herum, wedelten mit ihren Trophäen, mehr als einhundert trocknende Skalps. Sie wurden als erobernde Helden gepriesen, danach hatten sie vor allem gesucht.‘ Eine republikanische Parteizeitung verkündete: ‚Soldaten aus Colorado haben sich wieder einmal mit Ruhm bedeckt‘ (Marshall 1972, 39).

DiLorenzo berichtet: „Die Bücher von Brown und Marshall zeigen, dass diese Art der Barbarei wie sie in Sands Creek, Colorado, passierte, während der nächsten zwei Jahrzehnte viele Male wiederholt wurde.“

General Sherman, ein Kriegsverbrecher, weitaus mehr als alles was die Nazis angestellt haben, schrieb früh im Bürgerkrieg seiner Frau, dass seine Aufgabe „die Auslöschung nicht nur der Soldaten, das sei das geringere Problem, sondern des Volks (des Südens)“ war.“

Seine Frau antwortete: Führe einen „Auslöschungskrieg“ und treibe alle Südstaatler „wie die Schweine ins Meer. Lasst uns Feuer und Schwert in ihre Staaten tragen, bis keine Siedlung mehr übrig ist.“ (Walters 1973, 61)

DiLorenzo merkt an, dass Sherman sein Bestes tat um den Ratschlag seiner Frau umzusetzen.

Der extreme Hass und die Barbarei, mit der die Kriegsverbrecher aus dem Norden die Zivilisten der Südstaaten überzogen haben, kam über die Prärie-Indianer wie eine Raserei. Geachtete Millitärhistoriker haben die Befehle, die Phillip Sheridan an General Custer gab, als „die brutalsten Befehle, die jemals an amerikanische Truppen übergeben wurden.“

Ganz klar, wenn wir schon Statuen niederreißen, dann können wir nicht bei Robert E. Lee aufhören. Wir müssen die Statuen von Lincoln, Grant, Sherman, Sheridan und dem ganzen Rest der Kriegsverbrecher der Union niederreißen, die umgesetzt haben, was sie selbst „die endgültige Lösung des Indianerproblems“ nannten.

Schon die Bezeichnung Bürgerkrieg für den Einmarsch des Nordens in den Süden ist eine Lüge. Der Begriff „Bürgerkrieg“ wird benutzt um die Tatsache zu verschleiern, dass der Norden einen Aggressionskrieg begonnen hatte und so die Kriegssünde des Nordens zu entfernen. Wenn zwei Seiten um die Kontrolle der Regierung streiten, dann ist es ein Bürgerkrieg. Jedoch hatte der Süden kein Interesse oder die Absicht, die Regierung in Washington zu kontrollieren. Alles was die Südstaaten getan haben: ihr verfassungsmäßiges Recht zu nutzen, die freiwillige Assoziation mit anderen Staaten der Vereinigten Staaten zu beenden. Der Süden kämpfte weil er überfallen worden war. Südstaatler betrachteten den Krieg der Aggression des Nordens nicht als Bürgerkrieg. Sie haben eindeutig verstanden, dass der Krieg ein Krieg der Aggression des Nordens war.

So brutal Lincolns Armeen aus Kriegsverbrechern gegen die Zivilisten des Südens auch waren, die Unmenschlichkeit der Brutalität gegenüber dem Volk des Südens eskalierte während der langen Periode, die Wiederaufbau genannt wurde (Reconstruction). Die regierenden Republikaner im Norden taten ihr Bestes, um den Süden einer Herrschaft der Schwarzen zu übergeben, während die „Glücksritter“ aus dem Norden alles stahlen was sie bekommen konnten. Keine weiße Frau aus dem Süden war vor Vergewaltigung sicher. „Bürgerkriegs“-Experten haben mir erzählt, dass es im Süden Städte gab, wo alle Frauen in den Wäldern außerhalb der Stadt versteckt wurden, um sie vor den republikanischen Unionssoldaten und den ehemaligen Sklaven zu schützen, die von den republikanischen Agenten des Wiederaufbaus aufgehetzt wurden. Was dem Süden durch die Hände der Republikaner angetan wurde, unterscheidet sich nicht von dem, was Russen und Amerikaner in Deutschland anstellten als die Wehrmacht kapituliert hatte. Der dämonisierte KKK war eine Organisation, die entstanden ist um zu schützen, was von der Ehre des Südens nach den unerträglichen Erniedrigungen noch übrig war.

Konsequenterweise hat jahrzehntelang kein Südstaatler Republikanisch gewählt. Die Demokraten haben den „soliden Süden“ verloren, indem sie die Reconstruction-Republikaner nachgeäfft haben und den Wiederaufbau wieder in den Süden getragen haben, dieses mal mit Bundesgewalt anstelle von Überzeugung.

Über den sogenannten „Bürgerkrieg“ werden in den USA keine Fakten mehr vermittelt. Anstelle der tatsächlichen Geschichte stehen nur noch Lügen.

In einem begleitenden Gastbeitrag erklärt der Ökonom/Historiker Professor Thomas DiLorenzo die wahren Gründe, warum Lincoln den Süden überfallen hat. Er zeigt, dass Lincolns Erfolg bei der Eroberung der Südstaaten den politischen Charakter der Vereinigten Staaten zerstört hat wie er von den Gründervätern geformt worden war. Er zeigt auch, dass die Politik der Union aus Krieg gegen Zivilisten die Präzedenzfälle schuf, die für die massiven Kriegsverbrechen de 20. und 21. Jahrhunderts verantwortlich sind. Selten bekommt man die Gelegenheit, eine erleuchtende und genaue Geschichtslektion in nur einem Aufsatz zu erhalten. Das hat Professor DiLorenzo geschafft.

http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/21/lincoln-myth-ideological-cornerstone-america-empire/

Andrew Connors

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.