WWII – Unternehmen Barbarossa – Der Überfall, der keiner war

„Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre zeigen, dass es in Friedenzeiten unmöglich ist, in Europa eine kommunistische Regierung zu haben, die so stark ist, dass eine bolschewistische Partei die Macht ergreifen kann. Eine Diktatur dieser Partei wird nur durch einen großen Krieg möglich.

Joseph Stalin, nachzitiert in Viktor Suworows Buch Der Eisbrecher-Hitler in Stalins Kalkül

Das Weltlexikon Wikipedia definiert das „Unternehmen Babarossa“ wie folgt:

„Unternehmen Barbarossa (ursprünglich Fall Barbarossa) war der Deckname des nationalsozialistischen Regimes für den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, der den Deutsch-Sowjetischen Krieg eröffnete.

Adolf Hitler hatte die Vernichtung des Bolschewismus 1925 zu einem ideologisch-politischen Hauptziel des Nationalsozialismus erklärt. Er hatte den Angriff auf die Sowjetunion seit Juni 1940 ins Auge gefasst und seinen Entschluss dazu dem Oberkommando der Wehrmacht (OKW) am 31. Juli 1940 mitgeteilt. Am 18. Dezember 1940 befahl er dem OKW mit der „Weisung Nr. 21“ den Angriff unter dem genannten Codewort vorzubereiten.“

„In den Leitmedien und in der offiziellen Geschichtsschreibung ist oft von einem  „Überfall der freidliebenden Sowjetunion“ die Rede !“

 

Rückblick in das Jahr 1941

Zum Zeitpunkt des „Unternehmen Babarossa“ im Juni 1941 hatte die sowjetische Armee 24.000 Panzer und die Wehrmacht 3140 Panzer an der Ostfront. Eigentlich hätte Stalins Panzerarmada durch Warschau rollen müssen und nicht Hiltlers Panzer durch Minsk. Jedoch durch einen Trick wurde aus „Schwarz“ plötzlich „Weiss“, indem man bewies, das die Deutschen mehr Panzer hatten. Seit ihren Untersuchungen ab 1944 verschwiegen die sowjetischen Generäle, Professoren, Historiker die Menge von 24.000 Panzer der sowjetischen Armee. 50 Jahre lang, ist diese Zahl in den sowjetischen Veröffent lichungen nie aufgetaucht. Sie wurde erst nach Zusammenbruch der Sowjetunion in den 1990iger Jahren bekannt.

Wie aber konnte man über den Krieg sprechen, ohne diese Zahl zu nennen ?

Zu diesem Zweck gebrauchte man die Formulierung; „In der Roten Armee gab es am 21. Juni 1941, 1861 neueste Panzer vom Typ T34 und KW, sowie viele veraltete und leichte Panzer.“

„Allen Sowjethistorikern wurde befohlen, den Zusatz viele veraltete und leichte Panzer zu gebrauchen, bzw. zu wiederholen.“ !

 

Diese Formulierung ist jedoch völlig falsch !

  1. Die Rote Armee besaß am 22.Juni 1941 die neuesten Panzer T40 und T50.
  2. Zu dem Zeitpunkt gab es 2040 Panzer vom Typ T34.
  3. zu den angeblich veralteten Panzer zählten die Schnellkampfwagen BT-2, BT-5, BT-7 mit amerikanischen Christi Lauwerk und Dieselmotoren.

 

„In der deutschen Wehrmacht gab es 1941 nicht einen Panzer mit Dieselmotor, breiten Panzerketten und großkalibriger Langrohrkanone.“

24.000 Panzer stehen 3410 Panzer gegenüber, wobei die erste Zahl definitiv für eine gigantische Angriffsstreitmacht steht. Als solche, war die Rote Armee lange vor dem 22.Juni 1941 strategisch geplant und im Westen der ehemaligen UDSSR konzentriert worden. Zu einem einzigen Zweck : 

Um das deutsche Reich in einem Erstschlagsoffensive blitzartig zu Überfallen.

 

Stalin Rede vom 19.August 1939

Die Echtheit dieser Rede wurde stets von vielen Historikern immer wieder bestritten. Stalin bereitete in dieser Rede die oberste Führung der Partei auf den „Hitler-Stalin Pakt“ vor und nannte seine Beweg gründe für den Abschluß des Vertrages mit dem deutsche Reich. Den Historikern, die eine sowjetische Linie verfolgten, passte diese Rede nicht ins Konzept. Stalin gab unumwunden zu, den Pakt mit Adolf Hitler abzuschließen, um das Deutsche Reich in einen „Abnutzungskrieg“ mit den Westmächten zu verwickeln. Die Sowjetunion könne dann den Zeitpunkt des Kriegseintritt selbst bestimmen, das heißt, Angriffszeitpunkt und Angriffsziele selbst festlegen.Der geschwächte Kriegsgegner wäre ihm wie eine reife Frucht in den Schoß gefallen.

Der Geschichtsschreibung konnte ein so offenens Bekenntnis Stalins natürlich überhaupt nicht ins Konzept passen.Die so oft wiederholte doktrinäre Geschichtsversion, wonach alleine Adolf Hitler der Aggressor gewesen sei, mußte mit bekanntwerden dieser Rede Stalins in sich zusammenbrechen.

Quelle: Die Rote Walze-Wie Stalin den Westen überrollen wollte ( Dmitrij Chmelnizki)

Der Herausgeber hat sich durch die Veröffentlichung der überaus erfolgreichen und populären Reihe „Die Wahrheit Viktor Soworows“ in Rußland einen Namen gemacht. In ihr kommen Autoren zu Wort, die die Erkenntnisse Suworows zur Angriffs vorbereitung der Roten Armee im Sommer 1941 bestätigen und erweitern. Es ist kenn zeichnend für den wissenschaftlichen Diskurs, daß russische Forschungsergebnisse im Westen und insbesondere in Deutschland bei etablierten Historikern kaum zur Kenntnis genommen werden. Um diese Ignoranz zu überwinden, läßt sich Dmitrij Chmelnizki mit diesem Buch für den deutschen Leser – nach neun Historikern aus Rußland („Überfall auf Europa“) – jetzt mehrere internationale Wissenschaftler zu Wort kommen, die bis ins Kleinste nachweisen, wie intensiv Stalin von Anfang an auf die Auslösung des großen Weltkrieges hingearbeitet hat.

In diesem sollte – nach Erschöpfung der kapitalistischen Kriegsgegner – die Rote Armee wie eine Dampfwalze Europa überrollen und auf den Spritzen ihrer Bajonette die Revolution bis an den Atlantik tragen. Diesem heimtückischen Plan kam der deutsche Präventivschlag am 22. Juni 1941 zuvor. Wer liest, wie die bolschewistische Führung es anstellte, die ganze Sowjetgesellschaft auf dieses eine Ziel der Auslösung des „zweiten imperial istischen Krieges“ auszurichten, wird die politische korrekte These vom „Überfall“ auf die „friedliebende Sowjetunion“ getrost ins Reich der Fabel verweisen können.

Zentralarchiv für militärische Verteidigung, Russische Förderation

In diesem Archiv befindet sich das weltgeschichtlich bedeutenste Dokument, welches die gegen Deutschland gerichteten strategischen Kriegsvorbereitungen Stalins belegen. Aus diesem Dokument geht hervor;

  1. Stalin plante den „Erstschlag“, nicht den „Verteidigungskrieg“ !
  2. Stalin plante den „Überfall“, nicht die „Reaktion auf einen Überfall“ !
  3. Stalin plante den „Vormarsch“, nicht eine „Defensive“ !

Die Berücksichtigung des Zeitraum

Am 05.Dezember 1940 bespricht Adolf Hitler Details des „Operationsplan Fall Babarossa“ in der Reichskanzlei. Am 18.Dezember 1940 diktiert er die „Weisung Nr.21, Fall Babarossa“ !

Stalins Operationsplan jedoch stammt vom 18.September 1940. Das Dokument Stalins nennt sich „Aufstellung der Streitkräfte der Sowjetunion für die Jahre 1940-1941“.

Auszug aus dem Schlüsseldokument ( mit Stempel „streng geheim“)

  • „An unseren Westgrenzen wird unser Gegner wahrscheinlich Deutschland sein“.
  • Der stärkste Hauptgegner ist Deutschland, und……

„Die Hauptkräfte der Roten Armee können je nach Lage entweder südlich (…..) aufgestelt werden um Deutschland bereits in den ersten Etappen des Krieges, mit einem in Richtung Breslau geführten Schlag von den Balkanländern abzuschneiden, es von wirtschaftlich wichtigen Standorten zu isolieren, oder nördlich (….), um den Hauptkräften der deutschen Wehrmacht in Ostpreußen eine Niederlage zu bereiten und diese Gebiete zu besetzen.“

Eindeutig werden Okkupation von Ostpreußen und Schlesien als vorrangiges Ziel der Invasion genannt, um Ostdeutschland mit einem Schlag zu überrollen und zu besetzen.

Adolf Hiltlers Präventivschlag zwang Stalin zur Flucht in eine Legende: Man sei auf auf sowjetischer Seite auf einen Krieg nicht vorbereitet gewesen, ausserdem hätte die Rote Armee nicht genügend Panzer gehabt. Mit anderen Worten, “ Die Fachisten überfielen einen Friedenstaat“. Die Wahrheit ist, das die Rote Armee zu diesem Zeitpunkt sieben mal mehr Panzer hatte, als die Wehrmacht an der Ostfront.

Am 1.Mai 1941 umfasste die offensive Entfaltung 178 sowjetische Großverbände an der Westgrenze, darunter 118 Schützendivisionen, 20 Kavalariedivisionen, 40 mechanische Brigaden (Panzer).

Auf deutscher Seite standen zu diesem Zeitpunkt 72 Divisionen.

Lange bevor „Barbarrosa“ befand sich das sowjetische 7. mechanische Korps auf dem Transport an die russisch- deutsche Grenze. Auch das 21. mechanische Korps wurde in den Westen verlegt. Man begann die Verladung also schon vor dem deutschen Angriff am 22.Juni 1941.

Sämtliche Sowjetarmeen wurden nach dem Angriff eingekesselt und so geriet auch Stalins Sohn „Jakow“ in deutsche Kriegsgefangenschaft, wo er aussagte;

„Die Karten liess die Rote Armee im Stich, da der Krieg entgegen den Erwartungen weiter östlich von der Staatsgrenze entbrannte“. Folgerichtig war man auf sowjetischer Seite von einen Krieg westlich der Staatsgrenze ausgegangen.

Adolf Hiltlers Angriff auf die Sowjetunion war lediglich ein Präventivschlag, ein Erstschlag. Er kam also einer Invasion der Roten Armee auf Europa zuvor. Zahlreiche Dokumente und Aussagen beweisen diese Tatsache. Der Mythos „Überfall auf eine friedliebende Sowjetunion“ ist somit wiederlegt.

 

 

 

 

Andrew Connors

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