Das Deutschland Protokoll II

Die wirtschaftliche Vernichtung Deutschlands

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein souveräner Staat und das Grunddgesetz ist unsere Verfassung. So wird es uns seit 1990 hypnotisch eingetrichtert und beinahe jedermann glaubt es. Aber stimmt das wirklich so? Oder wird im angeblich freien Staat Deutscher Geschichte nur Augenwischerei betrieben? Wenn Sie an Tatsachen und nicht an Märchen interessiert sind, sollten Sie weiter lesen. Wenn Sie aber weiterhin den gleichgeschalteten Massenmedien unter USHoheit Glauben schenken möchten, dann lesen Sie dieses Buch besser nicht, denn die Fakten könnten Sie vielleicht überfordern! Dieses Buch offenbart Ihnen erstmals, dass die BRD kein souveräner Staat. sondem ein weiterhin fortbestehendes besatzungsrechtliches Mittel der Alliierten ist; warum sich die bundesdeutsche Politik weiterhin nach USVorgaben auszurichten hat; oder warum seit 1990 keine gesamtdeutschen Wahlen stattfinden! Sie finden hier erstmals alle Beweise und Fakten die es ihnen selbst ermöglichen, die in diesern Buch vorgetragenen Behauptungen selbst zu iiberprüfen. Das Traurige an diesern Buch ist die Wahrheit darin. Derzeit sitzen wir nach offiziellen bundesdeutschen Angaben auf weit über zwei Billionen, also 2.000 Milliarden Euro Schulden, die niemals getilgt werden können, sondem stetig wachsen. Wie setzt sich dieser Betrag zusammen? Wie wirkt sich das auf unsere Zukunft aus?  Sie sind vielleicht der Meinung, das sei alles weit hergeholt? Dann wissen Sie sicher auch, weshalb Sie einen Personalausweis und keinen Personenausweis besitzen! Aber wessen Personal sind Sie? Und sicher haben Sie auf Ihrem Bundespersonalausweis schon lange den gehörnten Teufel, den Baphomet entdeckt und kennen seine Bedeutung. Vielleicht sind Sie sich auch wirklich ganz sicher, daß Deutschland mit dem 2plus4Vertrag von 1990 einen Friedensvertrag hat. Selbstverständlich ist auch das Grundgesetz: fur die Bundesrepublik Deutschland unsere Verfassung auch das wird sogar in Schulen so gelehrt. Sie können hoffentlich mit diesen und mehr Enttäuschungen umgehen, denn genau dies wird dieses Buch mit Ihnen tun: Es wird Sie EndTäuschen und Ihnen ungeschminkt die verschwiegenen Fakten präsentieren, vor denen sich die Bundespolitiker aller Fraktionen so sehr fürchten. Die US amerikanische American Free Press schrieb am 7. Oktober 2002: Ironischerweise ist Deutschland keine souveräne Nation, ohne Friedensvertrag, und es befinden sich immer noch über 70.000 amerikanische Besatzungstruppen auf deutschen Boden:

 
Die USA und Großbritannien konnten die Bundestagswahl annullieren unter Deutschlands tatsächlicher Verfassung, dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945. Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf weitere Enthüllungen und Fakten dieses Buches. Unter anderem erfahren Sie, warum die BRD kein Staat, sondem eine private Organisationsform ist warum die BRD keine Rechtsgrundlage fur Ihr Handeln besitzt warum die bundesdeutschen Regierungen und alle Wahlen seit 1990 illegal sind – weshalb Berlin kein Bundesland der BRD sein kann – weshalb jeder Bundesdeutsche staatenlos ist wieso es keine Staatsangehorigkeit Deutsch gibt wieso Sie einen roten und keinen blauen Reisepass besitzen wofiir und fur wen Sie hohe Steuem zahlen warum Deutschland weiterhin von den USA besetzt ist was das Grundgesetz fur die Bundesrepublik Deutschland wirklich ist warum Deutschland keinen Friedensvertrag hat, den die BRD nicht abschließen kann warum Deutschland noch immer unter mittelbarem Kriegsrecht steht weshalb der Euro keine legale Banknote ist und keinen Bestand haben wird warum Bundeswehrsoldaten Söldner und keine Soldaten im Sinne des Völkerrechts sind warum sich die BRD nicht an das Völkerrecht hält und vieles mehr! Vergessen Sie die freie Presse ! Vergessen Sie die freien Medien ! Vergessen Sie die frei gewählten Politiker ! Vergessen Sie alles, was man Ihnen bisher erzählt hat und prüfen Sie selbst den Inhalt des Buches auf seinen Tatsachengehalt ! Aber Vorsicht: Sie werden kiinftig die Welt mit ganz anderen Augen sehen!

 

Auszüge aus dem Buch „Das Deutschland Protokoll II“

Ich saß mit meiner zukünftigen Frau Sandra im Flugzeug nach Miami. Als wir endlich nach einem abenteuerlichen Flug landeten, wußte ich noch nicht, daß die nachfolgenden Tage die turbulentesten meines Lebens werden sollten. In Miami angekommen, steuerten wir den nächsten Bus an, der uns zur Mietwagen-Station bringen sollte. Nach kurzer Fahrt und dem üblichen Papierkram standen wir vor unserem Mietwagen. Wir hatten die billigste Kategorie gewählt, welche die Leihwagenfirma im Angebot hatte und waren voller Freude, als wir vor einem nagelneuen Chrysler Sebring standen.
Sandra witzelte: „Dein künftiger Schwiegervater hat gut vorgesorgt.“ Ich drehte den Schlüssel herum, nachdem ich das elektrische Verdeck geöffnet hatte und fuhr in die Abenddämmerung Richtung Key West. Nach unendlich erscheinenden Meilen im Schneckentempo über die Highways und unzähligen Brücken kamen wir endlich an. Als wir ins Haus eintraten, staunte ich nicht schlecht, in der Mitte der Eingangshalle hing ein riesiger Kristall-Leuchter, eine Galerie von Ölge- mälden säumte den Treppenaufgang und die Decke strotzte vor Stuck und kunstvollen Ornamenten, die bemalt und vergoldet waren. Für meinen Geschmack etwas zuviel des Guten. Sandra schritt voller Stolz voran. Ich kannte Sandra schon fast vier Jahre, aber war noch nie zuvor in ihrem Elternhaus. Nun, da wir uns vor einigen Monaten in San Francisco verlobt hatten und heiraten wollten, wurde The Kraut, wie sie mich nannten, zur Inaugenscheinnahme der Schwiegereltern eingeladen. Wir schritten durch das prachtvolle Haus und als wir dann in der Bibliothek standen, dachte ich mir, daß diese Leute wohl sehr reich sein mußten. Der Raum war rund 80 qm groß, etwa vier Meter hoch und mit edlem Mahagoniholz getäfelt, das von einer klassischen Messingleiter komplettiert wurde. Vor dem Kamin stand eine Sitzgruppe aus feinstem Leder. „Welcome“, donnerte es hinter uns und wir zuckten unwillkürlich zusammen. Sandras Vater Michael stand hinter uns und umarmte mich herz- lich. Michael grinste fröhlich. Er hatte mit Sicherheit 100 Kilogramm, die auf fast zwei Meter gut verteilt waren. Unter dem maßgeschneiderten An- zug konnte ich nicht den Ansatz eines Bauches feststellen. Insgesamt er- schien mir sein Körper durchtrainiert und war noch bestens in Form. Sandras Mutter Carroll gesellte sich zu uns. Von ihr hatte Sandra die Schönheit und die Eleganz geerbt, die ich immer an ihr bewunderte. Carroll war, das wußte ich von Sandra, 63 Jahre alt, die man ihr aber nicht
ansah. Im Gegenteil, sie ging ohne weiteres als Fünfzigjährige durch. Nach dem Küßchen rechts und links, kam Michael mit einem Glas Whisky auf mich zu und drückte es mir mit der Bemerkung Scotch in die Hand. Sandra hatte ihm wohl erzählt, daß ich den so genannten Bourbon verabscheue. Nach dem ersten Schluck und einem Trinkspruch auf unsere baldige Vermählung, bot mir Michael einen Platz auf einem Sofa nahe dem Kamin an. Nach den üblichen Floskeln lud mich Michael für den nächsten Tag ein, eine Runde mit seinem Boot zu machen. Puh, das war also das kennen lernen, dachte ich so bei mir, als ich den letzten Schluck Whisky austrank und mein Blick, nach der Whiskyflasche suchend, durch den Raum glitt. Da war sie, eine schöne Karaffe aus Kristallglas. Ich roch sicherheits halber noch mal an der Karaffe, doch es gab keinen Zweifel: Es war Whisky. Ich machte mir das Glas gut halb voll und begab mich zu den Büchern. Es waren sehr viele alte Bücher, die aber noch alle gut erhalten waren, fand jedoch nicht einen einzigen Roman. Vielmehr standen da Bücher über Logen, Freimaurer, Militärgesetze, Völkerrecht usw. Und mittendrin Secret Societies, welches ich mal vor Jahren gelesen hatte und mich noch vage an dessen Inhalt erinnern konnte. Plötzlich umarmte mich Sandra von hinten, ich hatte sie nicht bemerkt, so tief war ich mit den Büchern beschäftigt. Doch nach dieser liebevollen Geste hatte ich fürs erste jegliches Interesse an den Büchern verloren und folgte Sandra nach oben in unser Schlafzimmer. Es war ein wunderschöner Morgen. Als ich nach dem Aufwachen den Balkon betrat, konnte ich zum ersten Mal das gesamte Anwesen überblicken, zu dem auch ein Bootsanlegeplatz gehörte. Dort lagen vier kleinere Boote und eine Yacht vom allerfeinsten. Fast unter mir saßen Carroll und Michael beim Frühstück. Als Michael mich sah, winkte er freundlich zu mir hoch und bedeutete mir, mich zu ihnen setzen – ich durfte Sandra um Gottes willen nicht wecken: Ich kannte sie und wußte, das sie den ganzen Tag unausstehlich sein konnte, wenn sie nicht ausgeschlafen war. Also begab ich mich leisen Fußes auf die Terrasse zu meinen Schwiegereltern
und frühstückte mit ihnen. Als wir das Frühstück beendet hatten, führte mich Michael zu seinem Boot – es war aus der Nähe noch beeindruckender als vom Balkon meines Schlafzimmers aus, maß es doch satte 26 Meter. Michael konnte mich anscheinend gut leiden, denn er überließ mir das Steuer und ging unter Deck, um mit zwei Flaschen Becks zurück zu kommen. Wir prosteten uns zu und genossen die sanfte Brise, während wir an den Keys vorbeifuhren. Wir sprachen über die bevorstehende Hochzeit und über meine eventuelle Staatsbürgerschaft. Ich lachte, weil ich dies für einen Witz hielt und sagte, ich sei Deutscher. Michaels Miene verfinsterte sich, als er den nächsten Satz mit FUCK begann und mir erklärte, daß es keine Bundesrepublik Deutschland mehr gäbe und Deutschland weiterhin kein souveräner Staat sei, sondern immer noch unter der Fuchtel der USA stünde. Nach diesen Sprüchen wußte ich nicht, ob ich ihn für seine Überheblichkeit hassen sollte oder nicht. Was bildete sich dieser Ami eigentlich ein, die Existenz meines Staates in Frage zu stellen oder ihn anzuzweifeln?Und was sollte das mit meiner Staatsbürgerschaft? In meinem Kopf braute sich ein Hurrikan zusammen, der ebenso gut zur Küste Floridas hätte passen können. Michael sah mir wohl meinen Unmut an und übernahm wieder das Steuer. So ein Spinner, dachte ich mir, was denkt er eigentlich, wer er und
sein Ami Land seien? Sollte ich etwa glauben, daß dem Boot gleich Flügel entwachsen und ich es auf dem Dach des Empire State Building bewundern durfte, weil hier alles möglich ist? Ich grollte. Mit Michael würde ich jedenfalls kein Schach spielen wollen, denn wer riskantes Schach spielt, sollte besser auf seine Türme achten. Oder hatten die Amis am 11. September nicht geschlafen, als sie ihren Inside Job durchführten? Was wollte er also von mir? Michael kam auf mich zu und erklärte mir, es sei nicht seine Absicht gewesen mich zu beleidigen oder in irgendeiner Weise anzumachen, aber was die Sache mit der Staatsbürgerschaft anginge und auch mit der Bundesrepublik, so habe er keine andere Wahl als mit mir einen Crash-Kurs zu machen. Ich erinnerte mich schlagartig an die Secret Societies, die ich in der Bibliothek gesehen hatte und fragte Michael ganz frech, ob er auch glaube, die Welt werde von Geheimbünden regiert und die Regierungen seien nichts anderes als Marionetten. Michael grinste mich nur an. Er spürte, ich war auf Konfrontationskurs und wollte es jetzt wissen. Er entgegnete mir nur, daß er wohl doch besser über mein Land und seine Geschichte Be- scheid wisse, als das, was ich brav in der Schule gelernt hatte. Zu dieser Zeit war ich felsenfest davon überzeugt, daß er nur einer der vielen Spin- ner sei. Als ich mich wieder gefaßt hatte, verging mit Sicherheit eine Stunde und mir schossen Dinge durch den Kopf, die mich schier wahnsinnig machten. Nach einer langen Periode des Schweigens sah ich Michael an und ihn fragte ihn, was er beruflich eigentlich mache, doch er gab mir darauf keine Antwort. Von Sandra wußte ich bis dahin nur, daß er pensioniert sei und bei der Regierung beschäftigt gewesen war. Aber näheres über seinen Beruf war ihr nicht zu entlocken. Irgendwie war sie mir immer ausgewichen wenn es um dieses Thema ging. Ich erfuhr nur, er sei für mehrere Organisationen der Regierung tätig gewesen. „Junge, wenn wir fertig sind, dann wirst du dein Weltbild überarbeiten müssen“, sagte Michael zu mir, als wir wieder den Hafen erreichten. Die- ser Satz hallt mir noch bis heute in den Ohren. Mein Weltbild habe ich mittlerweile nicht überarbeitet, sondern es ist völlig in sich eingestürzt und es ist ein völlig neues und richtiges entstanden. Eigentlich beinahe traurig, wenn ich davon ausgehe, daß ich so viele Jahre an eine Geschichte geglaubt hatte, die genauso gut hätte von den Gebrüder Grimm sein können. Unvermittelt stellte er mir die Frage: „Warum habt ihr denn auf eurem Personalausweis einen stilisierten Bundesadler mit einem Kreuz, das auf dem Kopf steht? Und was sucht der gehörnte Ziegenbock, der Baphomet, der den Teufel darstellt, auf deinem Personalausweis? Nach dieser Frage von Michael dachte ich, er hätte den Verstand verloren. Ich kannte meinen Personalausweis und so einen Blödsinn hatte ich noch nie gehört. Auf
meine Gegenfrage, warum er mir so einen Schwachsinn erzähle, ging Michael wortlos unter Deck und kam mit zwei neuen Bier zurück. Während er die Flaschen öffnete, forderte er mich auf, ihm meinen Personalausweis zu geben. Ich kam mit Freuden seiner Aufforderung nach. Michael hielt die Rückseite meines Ausweises gegen die Mittagssonne Floridas. Ich erkannte die Wasserzeichen darauf, die mich blaß werden ließen: Es befand sich tatsächlich ein stilisierter Adler mit einem auf dem Kopf stehenden Kreuz darunter, das Zeichen des Antichristen. So viel ich wußte, bekreuzigen sich die Gläubigen in der katholischen Kirche mit dem gleichen Symbol. Auch der Pfarrer malt es als Segen in die Luft. Als ich Michael fragte was das zu bedeuten hätte, grinste er mich nur an und ging näher auf die Symbolik des Ausweises ein, zog einen Folienstift und malte den Baphometen nach. Er fiel mir sofort ins Auge. Warum hatte ich das bisher nicht bemerkt, fragte ich mich. Nun war er nicht mehr zu übersehen. Michael, der immer noch grinste und meinen Blutdruck auf ein gefährliches Niveau brachte, regte an, wir sollten doch besser umkehren und uns in seiner Bib- liothek weiter unterhalten – denn dort könne er mir alle Dinge die noch „Was soll das hier jetzt?“ ging ich Michael mit dieser Frage noch vor erreichen der Bibliothek an, als ich merkte, daß ich mich wohl etwas im Ton vergriffen hatte, denn er packte mich bei den Schultern und entgegnete mir in einem sehr freundschaftlichem Ton, daß er schließlich für den Baphometen und auch für das Satanistenkreuz nicht verantwortlich sei. In der Bibliothek angekommen, sah ich als erstes ein großes Ölgemälde von Abraham Lincoln unter dem eine kleine, auf Hochglanz polierte Messing- tafel angebracht war, auf der stand:

Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, daß alle Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer er auftreten möge. Abraham Lincoln

„Das ist für den Rest der Welt, denn euch Deutsche hat wahrscheinlich einer vergessen.“ Michael grinste wieder und ich hörte mein Blut in den Ohren rauschen. Er sah mir wohl meinen hohen Blutdruck an und drückte mir ein Glas Whisky in die Hand, das ich in einem Zug austrank, nur um mich danach nicht besser zu fühlen.“ Wo ist denn deine Selbstsicherheit, wo dein Glaube an dein Land?“ forderte mich Michael heraus. Dabei sah er mich nun ernst und besorgt an. Ich wanderte durch die Biblio- thek und holte die Karaffe mit dem Whisky, schüttete mir noch einen ein und setzte mich diesem – ja was war er eigentlich – meinem zukünftigen Schwiegervater, einer vom, Geheimdienst, ein Spinner oder einen Deutschenhasser  gegenüber. Mir war schlecht, aber wenigstens begann der Whisky allmählich zu wirken und ich wurde nun etwas ruhiger.“ Eure Identitätskarte“, begann er, „ist nichts wert. Du solltest dich selbst fragen, warum sie bei euch Personalausweis und nicht Personenausweis heißt.“ Ich stutzte: „Und wo ist da der Unterschied?“ Michael seufzte.“ Eine Person ist ein Mensch, ein Wesen mit Gedanken und Gefühlen, diese Person steht für ein Individuum, das man schon an seinem Namen erkennt. Personal hingegen sind abhängig angestellte Menschen in einer Firma oder Institution. Sie verrichten eine Tätigkeit und werden dafür mehr oder weniger, gut oder schlecht bezahlt. Ein Personalausweis sagt demnach nur etwas über ein Personal aus, wie es von mir aus ein Zug-, Wach- oder Flughafenpersonal gibt. Personen verhalten sich zu einem Personal in etwa, wie sich Selbständige zu ihren von ihnen abhängig Beschäftigte verhalten. Oder gibt es bei euch seit neuestem auch natürliches, juristisches und Privatpersonal?“ An dieser Aussage war etwas dran. Ich kannte nur Begriffe wie natürliche, juristische und Privatpersonen. Mir dämmerte allmählich, daß jedes Wort eine ganz bestimmte Bedeutung hatte. Er zog aus einer Mappe mehrere kleine Dokumente und legte sie auf den Tisch. Nachdem ich mir diese Ausweise näher betrachtet hatte, begann ich den Unterschied zu verstehen. Ich wollte zuerst an einen Übersetzungsfehler glauben, doch wußte ich, daß die Deutsche Sprache sehr fein und genau genug ist, um Dinge zu beschreiben. Aber warum sollte meiner Behörde ein solcher Schnitzer unterlaufen? Michael fingerte in seinen Büchern und fragte mich in allerfeinstem Hochdeutsch, ob ich Deutsche oder Englische Literatur bevorzuge. Bei Michael wunderte mich nichts mehr, als ich ihn fragte wo er so gut Deutsch gelernt habe, machte er eine abweisende Bewegung und raunte, daß er mir das alles später erklären wolle.

 

Er schichtete alle möglichen Bücher vor mir auf und ich dachte, er könne mir nichts Neues zeigen – doch einmal mehr sollte ich Unrecht behalten. Ich sah Titel, wie: Die SHAEF-Gesetzgebung für Deutschland; Kontrollratgesetzgebung; Bundesgesetzblätter für die Bundesrepublik Deutschland; Wer regiert die Welt? Die Globalisierungsfalle, Schwarzbuch Banken; Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland von 1949;SMAD-Befehle, Der Morgenthau-Plan, um nur einige von ihnen zu nennen. Michael schaute mich an und erhob sein Glas mit dem Spruch: „Ready to go“. Ich antwortete mit sure und Michael eröffnete mir Einblicke, die den meisten Menschen wohl für immer verborgen bleiben.“ Was glaubst Du eigentlich, wem Dein Land – also Deutschland – gehört?“ entgegnete er mit ernster Miene. „Natürlich den Deutschen oder besser gesagt, dem Deutschen Volk.“ Er nickte mir zu, drehte sich zum Regal und zog einen Wälzer hervor, der mir schon wegen seiner Aufmachung aufgefallen war. Das Buch war in schwarzem Leder gebunden mit dem Titel SHAEF-Gesetzgebung für Deutschland vom 12. 09. 1944; Herausgegeben von der US-Regierung für Deutschland und hatte auf der Umschlagseite ein flammendes Schwert, welches in Gold gerahmt war. Es mußte seiner eleganten und aufwendigen Aufmachung nach eine Sonderausgabe sein. Ich zog dieses mir schon sehr alt erscheinende Buch auf meine Tischseite. Ich fragte Michael, was wir in so einem alten Schinken über Deutschland erfahren sollten. Er setzte sich auf meine Seite, schlug das Buch auf und verdeckte mit seiner Hand die Seite.“ Was ist für Dich Beschlagnahme?„, fragte er mich. Ich antwortete ihm: „Wenn man einem Anderen etwas wegnimmt. Warum fragst Du?“ Er nahm die Hand von der Seite und zeigte mir das SHAEF-Gesetz Nr. 52 in diesem Buch.“ Lies es in aller Ruhe durch und ich frage zwischenzeitlich Carroll, was das Abendessen macht.“

SHAEF-Gesetz Nr. 52: Sperre und Kontrolle von Vermögen „Artikel I – Arten von Vermögen: 1. Vermögen innerhalb des besetzten Gebietes, das unmittelbar, ganz oder teilweise im Eigentum oder unter der Kon- trolle der folgenden Personen steht, wird hiermit hinsichtlich Besitz oder Eigentumsrecht der Beschlagnahme, Weisung, Verwaltung, Aufsicht oder sonstigen Kontrollen durch die Militärregierung unterworfen:

Das Deutsche Reich oder eines seiner Länder, Gaue, Provinzen oder eine gleichartige staatliche oder kommunale Verwaltung, deren Dienststellen und Organe, einschließlich aller gemeinwirtschaftlichen Nutzungsbetriebe, Unterneh- men, öffentlicher Körperschaften und Monopolbetriebe, die durch irgendeine der vorgenannten Organisationen kontrolliert werden. Regierungen, Staatsangehörige
oder Einwohner von Staaten, mit Ausnahme des Deutschen Reiches, die sich mit einem Mitglied der Vereinigten Nationen zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem 1. September 1939 im Kriegszustande befanden, und Regierungen, Staatsangehörige und Einwohner von Ländern, die seit diesem Tage von den vorgenannten Staaten oder von Deutschland besetzt waren.“ Als Michael zurückkam, fragte ich ihn, was das im Klartext bedeuten soll, in einem Buch von 1944, das sei ja wohl alles schon lange her und nicht mehr relevant. Er entgegnete mir, daß dieses Gesetz wohl vor langer Zeit erlassen wurde, es aber noch immer uneingeschränkt Gültigkeit für ganz Deutschland besäße. SHAEF sei ein Kriegsgesetz und erlaube unter anderem die Beschlagnahme Deutschlands bis zum Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland. Nur habe bis zum heutigen Tage die USA mit Deutschland keinen Frieden geschlossen.„Was willst du mir denn da für eine Geschichte erzählen“, ereiferte ich mich, „die USA sind unsere Freunde und Verbündeten.“Michael begann seinen Satz mit dem Wort: „FUCK. Wir sind also eure Freunde? Verbündete? Das wird ja immer besser. Ich dachte, Sandra würde einen intelligenten Kraut heiraten.“ Ich fragte, warum er mich denn so beleidige. Er entgegnete mir: „Junge, wer erzählt euch denn so einen Schwachsinn.“„Das habe ich in der Schule so gelernt. Und warum nennst du das Schwachsinn?“ „Weil es Schwachsinn ist. Wir waren die Hauptbesatzungsmacht in eurem Land und sind es noch heute. Wenn du mir etwas von Deutsch- amerikanischer Freundschaft erzählen willst, dann sage mir, warum Deutschland und die USA sich heute noch im Krieg befinden.“ Jetzt war ich sauer: „Quatsch, wir haben Frieden mit den USA und allen anderen Ländern, mit denen wir uns im Krieg befanden. Wir haben den 2 plus 4-Vertrag von 1990. Darin wurde alles Relevante geregelt.“ Crazy Kraut“, lachte er.“ Mit den anderen Ländern befindet ihr euch ebenfalls noch im Krieg. Dieser Wisch ist nichts wert. Ihr habt momentan lediglich einen Waffenstillstand. Zum Frieden, mein lieber Junge, gehört auch ein Friedensvertrag.“ Er warf mir eine Sammlung von Bundesgesetzblättern hin und empfahl mir das BGBl. 1990 Teil II, Seite 1386, Ziffer 3. ……..Auszug Ende.
 

Andrew Connors

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