Armut und Hunger – Essen aus dem Müll

Während die korrupte Elite ihren Raubzug an der Menschheit  gnadenlos fortsetzt !

Hunger: nur ein Problem von Entwicklungsländern? Nicht ganz: Auch in den „reichen“ Industrieländern leben laut der UN-Welternährungsorganisation FAO inzwischen 15 Millionen chronisch Unterernährte. Chronische Unterernährung ist in Deutschland zwar selten, dennoch kann man auch hierzulande von einer Rückkehr der Ernährungsarmut sprechen.

In Spanien haben Tausende Menschen gegen Energiearmut protestiert, nachdem einer Frau der Strom wegen Zahlungsrückstands abgedreht worden war und sie daraufhin starb. Bei den Kundgebungen in rund 20 Städten wurden die Behörden sowie auch die als «gierig» kritisierten Versorger an den Pranger gestellt. Der Fall der 81-jährigen Rentnerin hatte in Spanien für Aufsehen gesorgt. Die allein lebende Frau war bei einem Brand in ihrer Wohnung in Katalanien erstickt. Sie hatte Kerzen angezündet, weil ihr der Strom wegen unbezahlter Rechnungen abgestellt worden war.

In der EU sind mehr als 120 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich daher verpflichtet, bis 2020 mindestens 20 Millionen Menschen aus Armut und sozialer Ausgrenzung zu holen. Auch die Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit diesem Problem. Doch davon scheint die EU noch weit entfernt zu sein: Siehe: Armut in Griechenland hat ein weibliches Gesicht

  • 24 % der EU-Bevölkerung (über 120 Millionen Menschen) sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, darunter 27 % der Kinder, 20,5 % der über 65-Jährigen und 9 % der Erwerbstätigen.
  • Beinahe 9 % der Europäerinnen und Europäer leiden unter materieller Armut – sie können sich keine Waschmaschine, kein Auto und kein Telefon leisten und haben auch kein Geld für Heizung oder unvorhergesehene Ausgaben.

3,1 Millionen Erwerbstätige leben in Armut

Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Das waren 25 Prozent mehr als im Jahr 2008, als diese Zahl noch bei rund 2,5 Millionen lag. Demnach ergaben Haushaltsbefragungen, dass 379 000 der armutsgefährdeten Erwerbstätigen im Jahr 2013 ihre Miete nicht rechtzeitig bezahlen konnten.

417 000 verzichteten auf ein angemessenes Heizen, und 538 000 sparten beim Essen, indem sie nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu sich nahmen.

In Frankreich sind sogar Zehntausende trotz Jobs obdachlos. Eine vom französischen Statistikamt Insee veröffentlichte Studie zur Beschäftigungslage französischsprachiger Obdachloser kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Jeder vierte Obdachlose in Frankreich hat eine Arbeit. Das Gehalt reicht nicht aus, um eine Wohnung zu halten. Die Hälfte der obdachlosen Frauen sind als Haushaltshilfe, in der Kinderbetreuung oder als Krankenpflegerin tätig. Siehe: Nachfolger von Griechenland – Chaos in Frankreich – Eine Hartz-IV-Reform für Frankreich?

Nicht nur in Griechenland, es rumort auch in Spanien. Hungern, während Banker sich ihre Schandtaten mit Millionen versüßen

Twitter

Seit 2008 ging es in Spanien wirtschaftlich bergab. Immobilienblase, Bankenkrise, immer mehr Menschen verloren ihren Job, die Regierung legte ein Sparpaket nach dem anderen auf, Sozialleistungen wurden gekürzt, die Arbeitnehmerrechte beschnitten. Zehntausende verloren ihre Wohnungen, weil sie die Hypotheken nicht mehr bezahlen konnten. Vor den Armenküchen bildeten sich Tag für Tag längere Menschenschlangen.

In Spanien trat im Januar 2015 die neue „Verordnung über das Zusammenleben im öffentlichen Raum“ in Kraft: Strafen von 1500 Euro für Bettelnde mit Kind sowie unerlaubtes Campieren im öffentlichen Raum. In Spanien werden immer mehr Menschen zwangsgeräumt und landen auf der Straße.

Siehe: Spanien: Zehntausende Spanier feiern – seit fünf Jahren „empört“ – Hungern, während Banker sich ihre Schandtaten mit Millionen versüßen

Lange Zeit galt Armut in Westeuropa als überwunden; etwas, das aus den Industrieländern ein für allemal verbannt schien. Doch nun kehrt sie mit Schärfe zurück als Folge der Umbrüche und Umstürze in der Wirtschaftswelt und des „Umbaus“ des Sozialstaates. Die neoliberalen Reformen, die größere ökonomische Effektivität und größeren Wohlstand bringen sollten, haben viele Menschen in eine existenzielle Sackgasse geführt. Und das nicht nur in sogenannten Problemländern wie zum Beispiel Spanien. Dort ist die Lage besonders bedenklich. Ein Viertel der Bevölkerung ist arbeitslos, Millionen Kinder leben in Armut oder drohen, dahin abzusteigen.

Aber auch im reichen Deutschland, dem europäischen Wirtschaftswunderland, nimmt die Zahl der Armen zu ebenso wie in Frankreich. Nichts deutet darauf hin, dass diese Situation sich in absehbarer Zukunft zum Besseren wenden wird. Ganze Bevölkerungsgruppen fühlen sich zunehmend ausgegrenzt. Die Armut wird „vererbt“. Das stellt auch die Gesamtgesellschaft vor ernste Herausforderungen: Denn die Kinder sollten eigentlich die Zukunft sein.

Wenn Kinder und Jugendliche aber in den Kreislauf von sozialer Abhängigkeit, Mutlosigkeit und Perspektivlosigkeit geraten, werden sie nicht in der Lage sein, an der Zukunft mitzuwirken und sie werden „leichte“ Beute für alle Extremisten“

Armut auch im wohlhabenden Deutschland

20,0 % der Bevölkerung in Deutschland – das sind 16,1 Millionen Menschen – waren im Jahr 2015 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Mit 16,7 % der Bevölkerung war jede sechste Person in Deutschland im Jahr 2015 von monetärer Armut bedroht. Das entsprach rund 13,4 Millionen Menschen. Der Anteil der armutsgefährdeten Personen ist damit genau so hoch wie 2014. Eine Person gilt nach der EU-Definition für EU-SILC als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert der Armutsgefährdung).

2015 lag dieser Schwellenwert für eine allein lebende Person in Deutschland bei 1 033 Euro im Monat und war damit höher als im Berichtsjahr 2014 (987 Euro im Monat).

Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren lag der Schwellenwert im Berichtsjahr 2015 bei 2 170 Euro im Monat.

4,4 % der Bevölkerung in Deutschland waren im Jahr 2015 von erheblicher materieller Entbehrung betroffen (2014: 5,0 %). Das bedeutet, dass ihre Lebensbedingungen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln eingeschränkt waren. Sie waren z. B. nicht in der Lage, ihre Rechnungen für Miete, Hypotheken oder Versorgungsleistungen zu bezahlen, ihre Wohnungen angemessen zu beheizen oder eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren.

9,8 % der Bevölkerung unter 60 Jahren lebten in einem  Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung (2014: 10,0 %) und damit in Haushalten, in denen die tatsächliche Erwerbsbeteiligung der erwerbsfähigen Haushaltsmitglieder insgesamt weniger als 20 % betrug.

EU-weit waren 17,3 % der Bevölkerung von Armut bedroht, 8,1 % von erheblicher materieller Entbehrung betroffen, und 10,5 % lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung. Quelle Pressemitteilung Nr. 391 vom 03.11.2016  Statistisches Bundesamt 

Armut in Deutschland ist ein Thema, das viele nicht wahrhaben wollen. Aber auch bei uns klafft die Schere zwischen denen, die viel Geld besitzen und denen, die gar keines haben, immer weiter auseinander.Siehe: Der Krieg der Reichen gegen die Armen ist in vollem Gange

Deutschland ist ein Wohlstandsland, dennoch sind auch immer mehr junge Menschen ohne feste Wohnung oder leben auf der Straße. Wie schwer es ist, eine bezahlbare Wohnung vor allem in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München zu finden, erleben besonders Alleinerziehende. Seit Jahren steigen die Mietpreise. Siehe Alleinerziehende in Wohnungsnot – Mit Kind im Obdachlosenheim

Hier einige Fakten dem Beitrag: Alleinerziehende in Wohnungsnot – Mit Kind im Obdachlosenheim

  • 10 000 Berliner verlieren ihre Wohnung jedes Jahr und die Zahl der Betroffenen wächst.
  • Alleinerziehende Frauen sind immer öfter betroffen.
  • Bis zu 30 Prozent der infolge einer Räumung in „Obdächern“ untergebrachten Betroffenen sind Frauen und mit ihnen geschätzt 2500 Kindern in den Heimen untergebracht.
  • Deshalb verlieren fast alle Kinder bald darauf den Anschluss in der Schule
  • Nicht einmal die genaue Zahl der Zwangsräumungen wird in Berlin erfasst.
  • Zahlen aus 2012: Deutschlandweit gab es 25 000 Zwangsräumungen
  • Es gab etwa 40 000 Räumungen ohne die Erlaubnis des Gerichts, eine Zwangsräumung durchzuführen.
  • 2010 waren es noch 20 000 Zwangsräumungen.
  • Menschen, die von Zwangsräumungen betroffen sind, droht oftmals die Obdachlosigkeit
  • Zahlen aus 2014: 335 000 Menschen waren ohne Wohnung
  • Ca. 239 000 (71 %) der wohnungslosen Menschen sind alleinstehend
  • 96 000 (29 %) leben mit Partnern und/oder Kindern zusammen.
  • Die Zahl der Kinder und minderjährigen Jugendlichen ohne Wohnungen wird auf auf 9 % (29 000) geschätzt,
  • die der Erwachsenen auf 91 % (306 000).
  • Der Anteil der erwachsenen Männer liegt bei 72 % (220 000);
  • Der Frauenanteil liegt bei 28 % (86 000) und ist seit 2012 um 3 % gestiegen

In 2014 waren ca. 172 000 Haushalte (2012: 144 000) vom Verlust ihrer Wohnung unmittelbar bedroht. In ca. 50 % der Fälle konnte die Wohnung durch präventive Maßnahmen erhalten werden. Doch insgesamt gab es 86 000 neue Wohnungsverluste in 2014: davon ca. 33 000 (38 %) durch Zwangsräumungen und ca. 53 000 (62 %) sog. „kalte“ Wohnungsverluste. Beim „kalten“ Wohnungsverlust kommt es nicht zur Zwangsräumung, sondern die Mieter und Mieterinnen, vor allem alleinstehende, „verlassen“ die Wohnung ohne Räumungsverfahren oder vor dem Zwangsräumungstermin. Ein ausschließlicher Blick auf die Zwangsräumungszahlen verkennt das Ausmaß neu entstehender Wohnungslosigkeit.

Ursachen für die steigende Zahl der Wohnungslosen: Wohnungsmangel, hohe Mieten, Verarmung und sozialpolitische Fehlentscheidungen

Mehrere Faktoren sind maßgeblich für den dramatischen Anstieg der Wohnungslosenzahlen: Dazu gehört das unzureichende Angebot an preiswertem Wohnraum in Verbindung mit dem ständig schrumpfenden sozialen Wohnungsbestand, dem nicht durch Neubau und soziale Wohnungspolitik gegengesteuert wurde und wird. Seit 2002 gibt es eine Million Sozialwohnungen weniger. Dazu kommt:

  • Kommunen, Länder und der Bund haben ihre eigenen Wohnungsbestände meistbietend an private Investoren verkauft und sich so selbst geeigneter Reserven preiswerten Wohnraums beraubt. Große Wohnungsbestände in attraktiven Lagen stehen wegen Gentrifizierung Mieterhaushalten mit geringem Einkommen nicht mehr zur Verfügung.
  • Es fehlen mindestens 2,7 Millionen Kleinwohnungen. Dieser Wohnungsmangel, insbesondere bei den kleinen Ein- bis Dreizimmerwohnungen,  hat zu einem extremen Anziehen der Mietpreise v. a. in den Ballungsgebieten geführt. Der besonders großen Nachfragegruppe der Einpersonenhaushalte (16,4 Millionen Menschen) steht nur ein Angebot von 13,6 Millionen Ein- bis Dreizimmerwohnungen gegenüber.
  • Die Armut der unteren Einkommensgruppen hat sich verfestigt u. a. durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und der atypischen Beschäftigung sowie durch den unzureichenden ALG II-Regelsatz.
  • Noch immer gibt es zu wenige Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungsverlusten in den Kommunen und Landkreisen. In vielen Fällen könnte bei Meldung des drohenden Wohnungsverlustes an eine entsprechende Fachstelle Wohnungslosigkeit vermieden werden. Doch viel zu wenige Kommunen, besonders Klein- und Mittelstädte und Landkreise machen von den gesetzlichen Möglichkeiten (im SGB II und im SGB XII) zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit Gebrauch.
  • Die Krise auf den Wohnungsmärkten mit ihrem Mangel an bezahlbarem Wohnraum hat ebenfalls zu einer Krise im ordnungsrechtlichen Unterkunftssektor geführt: „Weil wohnungslose Menschen oft chancenlos auf dem Wohnungsmarkt sind, sitzen sie in den Unterkünften fest. Die Wohnungslosigkeit verfestigt sich und zugleich – und das ist besonders riskant angesichts des bevorstehenden Winters – gibt es zu wenige freie Unterkunftsplätze.
    Quelle: Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf neuem Höchststand BAG Wohnungslosenhilfe: 335.000 Menschen in 2014 ohne Wohnung

Armutsgefährdungsquote in Deutschland von 2005 bis 2015

Die Statistik zeigt die Entwicklung der Armutsgefährdungsquote in Deutschland in den Jahren von 2005 bis 2015. Im Jahr 2015 betrug die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 15,7 Prozent.

Hunger nicht nur ein Problem von Entwicklungsländern!

Deutschland ist ein reiches Land – im Schnitt werden hier über 30 000 Euro pro Jahr und Einwohner erwirtschaftet. Doch acht Prozent der Bevölkerung sind völlig abgehängt und zwischen 16 und 20 Prozent leben unterhalb der Armutsgrenze. Gleichzeitig werden die Reichen laut den offiziellen Statistiken immer reicher. Die obersten zehn Prozent verfügen über rund 53 Prozent des Vermögens. Manche Berechnungen gingen von mehr als 60 Prozent aus. Die Armut in Deutschland nimmt kontinuierlich zu und betrifft immer mehr Gruppen in der Gesellschaft.

Obdachlose – Der Kampf gegen die Armut hat sich zum Kampf gegen die Armen gewandt

Wenn das Thermometer sinkt, wird das Leben auf der Straße für viele Obdachlose zum Überlebenskampf. Jede Nacht geht es nur ums nackte Überleben. Notunterkünfte sind überlastet und immer mehr Obdachlose brauchen einen Schlafplatz.

In vielen Ländern Europas steigt, verschärft durch die Wirtschaftskrise, die Zahl der Obdachlosen. Doch anstatt zu helfen, werden in einigen Länder Bußgelder verhängt und vielerorts sind Obdachlose nicht erwünscht.

Auch in einem reichen Land wie Deutschland leben Menschen auf der Straße. Ihre Zahl hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Aber statt die Armut zu bekämpfen, werden Arme auch hier aus den Innenstädten vertrieben.‎ Der Kampf gegen die Armut hat sich zum Kampf gegen die Armen gewandt.

Auch Straßenkinder trifft man überall, auch hier in Deutschland, ob in Parks, auf Bahnhöfen, auf alten Fabrikhöfen – sie sind unter uns. Siehe: 100 Millionen Kinder leben auf der Straße

Der Film „Hungrig“ sucht Antworten auf die Frage, warum in Deutschland immer mehr Menschen aus den Mülleimern der Städte ihr Essen holen – obwohl es Sozialstationen mit Essensausgaben gibt. Die Autorin Susanne Jäger blickt in der Kölner City genau dort hin, wo die meisten Passanten wegsehen. Sie beobachtet Menschen, die aus Armut schamvoll in die Mülleimer greifen und spricht mit denen, die sonst selten zu Wort kommen.

„Obdach“ bedeutet Unterkunft oder Wohnung. Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und im öffentlichen Raum, im Freien oder in Notunterkünften übernachten.

Dazu der Beitrag Arm im Alter, denn auch diese Gruppe ist von Armut im „reichen“ Deutschland“ betroffen. Immer mehr Rentner arbeiten, weil die Rente nicht zum Leben reicht:  Siehe: Sorry, dass wir noch leben …

Es gibt ca. 1,3 Millionen Aufstocker, die trotz sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung Hartz-IV in Anspruch nehmen müssen, um über die Runden zu kommen – und wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die aus Stolz oder Unwissenheit keine Stütze beantragen, erfasst keine Statistik. Weitere 2,6 Millionen Beschäftigte gehen nebenbei einem Minijob nach, weil das Geld andernfalls nicht reicht, beziffert die Bundesagentur für Arbeit. Dieser Faden zieht sich weiter, denn irgendwann kommt die Zeit, da diese Menschen die Rente beziehen, die ebenfalls nicht ausreichen wird. Siehe Frauenarmut – man hat uns einfach vergessen

Neun von zehn Großkonzernen haben Niederlassungen in Steueroasen

Gerade erst mit dem Geld der Steuerzahler gerettet, erarbeiten die Banken neue Strategien, um ihren reichen Kunden die Steuerhinterziehung zu ermöglichen. Die Entlarvung von Steuerflüchtlingen wie Amazon und Total macht begreiflich, wie die tiefen Löcher in Europas Staatskassen entstehen konnten. Zum Beispiel: McDonald’s hat sich seit 2009 in Europa um Steuerzahlungen von etwa einer Milliarde Euro gedrückt. Geld, welches der Gesellschaft in ihren sozialen Netz fehlt. Leidtragende sind immer die Ärmsten der Armen. Siehe Steuerflucht – Wie Konzerne Europas Kassen plündern Dieses Geld fehlt in den Staatskassen der einzelnen Ländern!

Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.
Lech Walesa, polnischer Arbeiterführer und Staatsmann

 

Quelle:

netzfrauen.org

Andrew Connors

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.