Kein Mensch ist unschuldig (Wir haben fertig !)

Nach über fünfzig Jahren auf diesem wunderschönen Planeten kommen ich leider zu der
Schlußfolgerung bzw. zu der Erkenntnis, dass wir alle mitschuldig an dem traurigen Zustand
dieses Planeten sind. Nur Kinder, Tiere und die Natur trägt keine Schuld und Sie sind die
Leidtragenden dieser Tragödie. Die Spezies Mensch scheint einfach nicht in der Lage
zu sein in friedlicher Koexistenz mit der Natur und anderen Lebewesen zu leben.

Der Mensch: die Krankheit, der Parasit dieses Planeten

Quelle: https://philosophieren14.wordpress.com/

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine Planet zum anderen: »Wie geht’s?« Antwortet der andere: »Schlecht. Ich hab Homo sapiens.«

Wenn wir diesen Witz lesen, wird einem klar, dass es eigentlich die bittere Wahrheit aus der Sicht der Erde ist. Vergleichen wir unser Verhalten mit denen mit Krankheitserregern wie den Parasiten, stimmen die erheblichsten Merkmale überein. In Wikipedia bezeichnet der Parasitismus ,,den Ressourcenerwerb mittels eines in der Regel erheblich größeren Organismus einer anderen Art. Meist dient die Körperflüssigkeit dieses Organismus als Nahrung. Der auch als Wirt bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben. In seltenen Fällen kann der Parasitenbefall auch zum Tod des Wirtes führen, dann aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.“
Im übertragenen Sinn, verglichen mit unsem Verhalten, macht ein Parasit nichts anderes, als das, was wir uns gerade überall auf der Welt leisten. Wir brauchen die Erde als unsere Nahrungsquelle und Existenzgrundlage, dabei zerstören wir aber den Planeten mit unserer Überbevölkerung und Ressourcenausbeutung. Der ökologische Fußabdruck des Menschen übersteigt jetzt schon die Biokpazität um 25 Prozent. Und vielleicht hat der Mensch es irgendwann soweit geschafft die Erde zu zerstören, sei es zum Beispiel durch einen Weltkrieg auf atomarer Ebene in unserer Zukunft oder durch einen weiteren grandiosen Einfall des Menschen.

Aber wir leben nicht nur auf den Kosten der Erde. Die Menschheit schafft es dabei auch noch, auf den Kosten der anderen Lebewesen auf diesem Planeten zu leben. Ganze Arten sind vom Aussterben bedroht, durch die Klimaveränderung, aber auch durch das bewusste Zerstören der Lebensräume der Tiere und Planzen für den Eigenbedarf. Derzeit verlieren wir jährlich 11.000 bis 58.000 , von den – vorsichtig geschätzt – fünf bis neun Millionen Tierarten.

Das Ausmaß der Rücksichtslosigkeit und Unverschämtheit des Menschen wird aber noch durch einen weiteren Vergleich des Menschen deutlich.

Würden wir den Mensch als einen Diktator beschreiben, die Erde als sein Herrschaftsraum, und die anderen Lebewesen als Untertanen, ergibt sich eine Situation gegen die sich viele Menschen der heutigen Zeit sträuben. Diktatoren werden oftmals nicht unzurecht von uns moralisch verurteilt, schließlich zeigten schon genügend Beispiele in unserer eigenen Geschichte, wie verwerflich ihre Taten sind. Nehmen wir zum Beispiel Hitler der eine ganze ,,Rasse“, die Juden, versucht hat zu vernichten. Desweiteren leben sie oftmals auf den Kosten der Gesellschaft und nutzen ihre Macht für ihr eigenes Wohl, anstatt auch für ihre Mitmenschen zu sorgen.

Das ist genau das, was wir den anderen Lebewesen auf dieser Erde zumuten, obwohl wir gleichzeitig die Frechheit besitzen, dies als eines der verwerflichsten Verhaltensweisen, die die Menschen haben können, zu verurteilen.

  Danke Ken, Du sprichst mir aus der Seele !

Viele sehen unsere Taten und ihre Folgen aus der eigenen Sicht, also was sie für UNS selbst, für die Menschheit, bedeutet. Und so geschieht es auch mit unserem Umgang mit der Erde. Wenn wir hören oder lesen, dass wir einen zu großen ökologischen Fußabdruck auf dieser Erde hinterlassen und zu viele Ressourcen verbrauchen, denken wir an UNS. Nämlich, dass es langfristig nicht funktioniert unserere Lebensgrundlage bzw. Wohlstand zu sichern. Aber was bedeutet das für unsere Erde und all der anderen Lebewesen die auf ihr wohnen? Wer denkt zuerst an sie?

Wem diese Argumente nicht reichen einen Teil seiner Verhaltensweise zu überdenken und zu ändern um unsere Erde zu retten, gewissermaßen aus altruistischen Gründen, nicht wegen einem selbst, sondern wegen der anderen Lebewesen die auf der selben Erde leben, sollte vielleicht das Ende des Witzes noch lesen:

Auf die Klage des befragten Planeten, dass er Homo sapiens habe, antwortet der erste Planet tröstend: »Das geht vorbei.«

Mach es wenigstens um deinet Willen.

Andrew Connors

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